Kriminalprävention
Tropennacht bremst Party-Szene aus: Stadt- und Landespolizei rücken zu „Sicheres Wiesbaden“-Kontrollen aus
Die andauernde extreme Hitzewelle in der Landeshauptstadt wirkt sich spürbar auf das nächtliche Stadtleben aus. Während die Einsatzkräfte von Stadt- und Landespolizei am Wochenende erneut für das bewährte Konzept „Sicheres Wiesbaden“ ausrückten, blieben die sonst so belebten Plätze und Parkanlagen der City nahezu menschenleer. Bei Temperaturen, die selbst mitten in der Nacht kaum sanken, zog es die Wiesbadener verständlicherweise eher in die kühlen Wohnungen als auf die Straße. Dennoch zeigten die Behörden an den bekannten Brennpunkten Flagge – und zogen eine hitzebedingt sehr ruhige Bilanz.
Symbolfoto
Wenn das Thermometer selbst nach Mitternacht noch tropische Werte anzeigt, bleibt selbst die sonst so umtriebige Wochenend-Community lieber im Schatten. Von Samstagabend, 27. Juni, ab 19:00 Uhr, bis in die frühen Morgenstunden des Sonntags, 28. Juni, circa 03:00 Uhr, liefen im Wiesbadener Stadtgebiet die planmäßigen Kontrollmaßnahmen der hessischen Landespolizei und der Wiesbadener Stadtpolizei. Das primäre Ziel der gemeinsamen Aktion im Rahmen der etablierten Sicherheitskonzeption: Präsenz zeigen, das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger stärken und als direkte Ansprechpartner vor Ort zur Verfügung stehen.
Gähnende Leere an den Hotspots – Reisinger Anlagen und Luisenplatz verwaist
Der Fokus der Fußstreifen und Kontrollpunkte lag dieses Mal auf den bekannten innerstädtischen Treffpunkten. Insbesondere die weitläufigen Reisinger Anlagen, der Luisenplatz sowie das Areal rund um das Einkaufszentrum „Lili“ am Hauptbahnhof bildeten die erklärten Schwerpunkte der polizeilichen Überwachungsmaßnahmen. Zusätzlich patrouillierten die gemischten Teams engmaschig in der Wiesbadener Fußgängerzone.
Das Ergebnis war jedoch ein völlig anderes als an lauen Sommerabenden üblich- Aufgrund der extrem hohen und drückenden Temperaturen wurden von den Einsatzkräften an den ausgewiesenen Kontrollstellen kaum Passanten oder Jugendliche angetroffen. Im gesamten achtstündigen Einsatzzeitraum konnten im Rahmen der gezielten Maßnahmen lediglich acht Personen angetroffen und einer Kontrolle unterzogen werden.
Unterstützung für die Reviere – Zusammenarbeit wird konsequent fortgesetzt
Trotz der gähnenden Leere an den öffentlichen Plätzen waren die Beamten keineswegs untätig. Die im Rahmen von „Sicheres Wiesbaden“ eingesetzten Kräfte unterstützten die regulären Wiesbadener Polizeireviere flexibel bei akut anfallenden Einsätzen und Aufträgen im gesamten Stadtgebiet.
Die Verantwortlichen der Landespolizei und der Landeshauptstadt Wiesbaden zogen am Sonntagmorgen eine positive, wenn auch wetterbedingt außergewöhnlich ruhige Bilanz. Gleichzeitig betonten die Behörden, dass das erfolgreiche Konzept keineswegs pausiert: Auch in Zukunft werden Stadt- und Landespolizei regelmäßig und zu unterschiedlichen Zeiten gemeinsame Kontrollmaßnahmen durchführen, um Straftaten im öffentlichen Raum effektiv vorzubeugen und die Sicherheit in Wiesbaden nachhaltig zu gewährleisten.
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