Vortrag
„Eiskalte Geschäfte“ im Stadtarchiv: Wie ein Münchner Professor 1879 in Wiesbaden den Kühlschrank revolutionierte
Symbolfoto
Am Dienstag, 30. Juni, hält der Technikjournalist Peter Thomas um 18:00 Uhr im Stadtarchiv Wiesbaden, Im Rad 42, einen Vortrag zum Thema „Eiskalte Geschäfte: Carl von Linde und der Siegeszug der künstlichen Kälte“. Um Anmeldung per E-Mail unter veranstaltung-stadtarchiv@wiesbaden.de wird gebeten.
Vom Kühlschrank bis zur Klimatisierung von Rechenzentren: Anwendungen der künstlichen Kälte haben sich vor allem im 20. Jahrhundert umfassend etabliert. Heute sind sie unverzichtbarer Bestandteil des Alltags. Der Vortrag stellt die Nutzung von Kälte vom 19. bis ins 21. Jahrhundert vor: von der traditionellen Natureisgewinnung und -nutzung über die Entwicklung der industriellen Kältetechnik bis zu den Auswirkungen auf private Lebenswelt und internationale Logistik.
Ein Meilenstein in dieser Historie war die Gründung von „Linde‘s Eismaschinen Aktiengesellschaft“ in Wiesbaden am 21. Juni 1879. Der Wegbereiter der Kältetechnik und Münchener Maschinenbauprofessor Carl von Linde (1842-1934) unternahm damit den entscheidenden Schritt zur industriellen Nutzung seiner Innovation.
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