Verkehr
Nadelöhr am Hauptbahnhof: Großbaustelle auf dem Gustav-Stresemann-Ring startet
Geduldsprobe für Pendler und Autofahrer im Wiesbadener Berufsverkehr. Auf einer der zentralen Verkehrsachsen der Landeshauptstadt steht eine monatelange Baustelle ins Haus. Ab Montag, 15. Juni, beginnt die grundlegende Erneuerung der unterirdischen Versorgungsleitungen auf dem Gustav-Stresemann-Ring. Da die Arbeiten mitten im stark frequentierten Bereich zwischen der Viktoriastraße und der Mainzer Straße stattfinden, müssen sich Verkehrsteilnehmer auf erhebliche Behinderungen, Spurstreichungen und eine Vollsperrung einer wichtigen Einmündung einstellen.
Symbolfoto
Wer täglich über den ersten Ring in Richtung Wiesbadener Hauptbahnhof oder Autobahnkreuz pendelt, sollte ab kommender Woche spürbar mehr Zeit einplanen oder den Bereich nach Möglichkeit weiträumig umfahren. Der nun anlaufende, erste Bauabschnitt ab Montag, 15. Juni, soll bis voraussichtlich Samstag, 4. Juli, andauern. Autofahrer müssen sich jedoch darauf einstellen, dass dies erst der Anfang ist. Die logistisch hochkomplexe Gesamtbaumaßnahme ist in mehrere Bauphasen gegliedert und wird sich sowohl über das komplette laufende Jahr als auch weit in das kommende Jahr hineinziehen.
Erste Bauphase – Vollsperrung der Viktoriastraße und Spurstreichung
Der erste Bauabschnitt bringt bereits massive Einschränkungen für den innerstädtischen Verkehrsfluss mit sich. Im Zuge der Tiefbauarbeiten muss die Viktoriastraße in Höhe des Einmündungsbereichs zum Gustav-Stresemann-Ring voll gesperrt werden. Ein Ein- oder Abbiegen ist hier für die Dauer der ersten Phase absolut unmöglich.
Gleichzeitig trifft es auch die Autofahrer auf dem Ring selbst. Auf dem Gustav-Stresemann-Ring wird in Höhe der Baustelle eine einspurige Verkehrsführung in Fahrtrichtung stadteinwärts (Richtung Bahnhof/Innenstadt) eingerichtet. Da hier mehrere Fahrstreifen auf nur noch eine einzige Spur verengt werden, sind lange Staus und zähfließender Verkehr insbesondere im morgendlichen und nachmittäglichen Berufsverkehr vorprogrammiert.
Einschränkungen für Radler – Fußgängerwege bleiben frei
Die Baustelle wirft auch ihre Schatten auf die schwächeren Verkehrsteilnehmer. Die weitreichende Teilsperrung und die geänderte Verkehrsführung betreffen ausdrücklich auch den Radverkehr, der im Baustellenbereich umgeleitet werden muss oder auf die Fahrbahn ausweichen muss.
Einzig für Passanten gibt es eine gute Nachricht: Fußgängerinnen und Fußgänger sind von den aktuellen Sperrungen im Kreuzungsbereich nicht direkt betroffen und können die gewohnten Gehwege und Überwege wie gewohnt nutzen. Die Straßenverkehrsbehörde der Landeshauptstadt bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis für die mit den unaufschiebbaren Infrastrukturarbeiten verbundenen Behinderungen.
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