Sprachliche Bildung
Begeisterung für Bücher: Lesefestival „StadtteilLesen“ lockt hunderte Kinder ins Wiesbadener Westend
Zum zweiten Mal in Folge verwandelte sich das Westend in Wiesbaden Ende Mai in eine lebendige Oase für Bücherwürmer und Geschichten-Entdecker. Das Lesefestival „StadtteilLesen“ lockte zahlreiche Familien, Kinder und Jugendliche mit einem bunten Programm an. Organisiert vom Bildungsbüro im Schuldezernat und unterstützt von vielen lokalen Partnern, setzte das Event am neuen Freitags-Termin ein starkes Zeichen für die sprachliche Bildung im Quartier.
Symbolfoto: Canva
Das Georg-Buch-Haus in der Wellritzstraße im Wiesbadener-Westend wurde für einen Tag zum zentralen Herzstück der Wiesbadener Lesekultur. Auf einer kompletten Etage – verteilt über den großen Georg-Buch-Saal, die AWO-Familienbildungsstätte und das örtliche Jugendzentrum – drehte sich alles um die Magie der geschriebenen Worte.
Neuer Freitagstermin stärkt den „Sommer der sprachlichen Bildung“
Im Gegensatz zur Premiere fand das Lesefestival dieses Mal ganz bewusst nicht an einem Samstag und außerhalb der Ferien statt. Als strategischer Baustein ergänzte das Event an einem Freitag, 29. Mai, den aktuellen „Sommer der sprachlichen Bildung“, eine Initiative der Kita-Abteilung im Amt für Soziale Arbeit.
Das Konzept ging voll auf: Bereits am Vormittag strömten Scharen von Kindergartenkindern in die Räumlichkeiten. Die Kitas nutzten den Ausflug, um den Kleinsten über vorgelesene Geschichten einen spielerischen und emotionalen Zugang zu Sprache und Büchern zu eröffnen. Die Begeisterung strahlte dabei weit über das Viertel hinaus: Eine Kita-Gruppe nahm sogar den weiten Weg vom Gräselberg auf sich, um im Westend dabei zu sein.
Prominente Unterstützung und ein Zebra ohne Streifen
Für gemütliche Wohlfühlatmosphäre war im Georg-Buch-Haus bestens gesorgt. Liebevoll eingerichtete Büchertauschstationen, gemütliche Lesematten und Snackbars mit frischem Obst und leckerem Kuchen luden die jungen Besucher zum Verweilen, Schmökern und Austauschen ein.
Ein absolutes Highlight am Vormittag war der Besuch von Autorin Svenja Stieglitz, die den Kindern aus ihrem eigenen Werk „Die Zebras ohne Streifen“ vorlas. Auch Sozialdezernentin Dr. Patricia Becher ließ es sich nicht nehmen, das wichtige Projekt persönlich zu unterstützen: Sie nahm sich viel Zeit, um den gebannt lauschenden Kindern eine Geschichte vorzulesen. am Nachmittag verlagerte sich der Fokus dann auf die älteren Kinder und Jugendlichen, unter anderem vom bekannten Kinderzentrum Wellritzhof.
Starkes Netzwerk im Quartier sichert den Erfolg
Ein Event dieser Größenordnung lebt von der Gemeinschaft. Neben dem federführenden Bildungsbüro im Schuldezernat wurde das Festival von einem dichten Netzwerk lokaler Akteure getragen. Bei der Vorbereitung und Durchführung packten tatkräftig mit an:
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Die AWO Familienbildungsstätte
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Das KiEZ Westend und das Jugendzentrum
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Die Stadtbibliothek Wiesbaden mit ihrer mobilen „Velothék“
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Die Volkshochschule (vhs) Wiesbaden
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Das Projekt „Lies mit mir!“ vom Verein MitInitiative
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Sowie der Verein Pitrimka
Dank dieser engen Kooperation konnte das „StadtteilLesen“ eindrucksvoll beweisen, wie lebendige Quartiersarbeit und moderne Sprachförderung in Wiesbaden Hand in Hand gehen. Die Planungen für eine Fortsetzung im nächsten Jahr laufen bereits.
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