Vorfall
29-Jähriger randaliert in Dotzheim und verletzt zwei Polizisten bei Festnahme
Ein uneinsichtiger Ruhestörer hat in Wiesbaden-Dotzheim in den frühen Morgenstunden des Sonntags für einen handfesten Polizeieinsatz gesorgt. Nachdem Ermahnungen wegen lauter Musik keine Wirkung zeigten und der stark alkoholisierte Mann stattdessen in einer Wohnung randalierte, ging er vor dem Haus aggressiv auf die alarmierten Beamten los. Bei der anschließenden Festnahme verletzte er zwei Polizisten.
Symbolfoto
Es ist ein Klassiker im Wochenenddienst der Polizei, der dieses Mal jedoch völlig eskalierte. In der Nacht zum Sonntag, 31. Mai, gingen in der Polizei Notrufzentrale in Wiesbaden zunächst mehrfache Beschwerden von genervten Nachbarn über eine massive Ruhestörung in der Frauensteiner Straße in Dotzheim ein. Eine Streifenwagenbesatzung rückte daraufhin aus, suchte den Verantwortlichen auf und ermahnte den sichtlich alkoholisierten Mann eindringlich, die Nachtruhe einzuhalten.
Doch anstatt die Musik leiser zu drehen und sich schlafen zu legen, dachte der Mann gar nicht daran, Kooperation zu zeigen.
Alkoholisierter Randalierer fängt Beamte vor dem Haus ab
Gegen 03:00 Uhr schrillten die Telefone in der Einsatzzentrale erneut. Die Nachbarn meldeten panisch, dass derselbe Mann nun völlig die Fassung verloren habe und lautstark in einer Wohnung des Mehrfamilienhauses randaliere. Als die Streifenwagen mit Blaulicht wieder in der Frauensteiner Straße eintrafen, kam ihnen der 29-jährige bereits im Außenbereich vor dem Gebäude entgegen.
Von Einsicht war bei dem Wiesbadener weiterhin keine Spur. Er verhielt sich von der ersten Sekunde an hochgradig unkooperativ, schrie die Einsatzkräfte an und weigerte sich strikt, den klaren Platzverweisen und Anweisungen der Polizisten Folge zu leisten.
Polizisten bei Gerangel verletzt
Da die Situation vor dem Wohnhaus immer weiter zu eskalieren drohte, griffen die Beamten konsequent durch und erklärten dem Randalierer die vorläufige Festnahme. In diesem Moment drehte der 29 Jahre alte Dotzheimer völlig durch und leistete massiven, körperlichen Widerstand. Er schlug und trat wild um sich.
Der aggressive Geisteszustand des Mannes hatte Folgen für die Einsatzkräfte. Bei dem Gerangel wurden zwei Polizeivollzugsbeamte leicht verletzt. Sie konnten ihren Dienst zwar fortsetzen, mussten jedoch medizinisch dokumentiert werden.
Widerstand und Beleidigungs-Hagel auf dem Weg in die Zelle
Auch auf dem Weg in den Streifenwagen und während der anschließenden Fahrt ins polizeiliche Gewahrsam beruhigte sich der Festgenommene nicht. Er überzog die Einsatzkräfte ununterbrochen mit einem Hagel aus heftigen Beleidigungen. Den Rest der Nacht musste der Mann zur Ausnüchterung in der Zelle verbringen.
Die Nachtruhe in Dotzheim war danach wiederhergestellt, doch für den 29-Jährigen hat die Aktion ein juristisches Nachspiel. Gegen ihn wurden entsprechende Strafverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie wegen Bebeleidigung eingeleitet.
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