Leistung ausgezeichnet
Sechs Schüler aus Wiesbaden holen Kreissiege im Mathewettbewerb
In Wiesbaden wurden die Top-Teilnehmer auf Kreisebene des Hessischen Mathematik‑Wettbewerbs geehrt. Welche sechs Schüler sich durchsetzen konnten, zeigt ein Blick auf die aktuelle Wettbewerbsrunde.
Foto: Iris Kaczmarczyk
Beim 58. Hessischen Mathematik‑Wettbewerb sind sechs Schüler aus Wiesbaden als Kreissieger ausgezeichnet worden.
Der Arbeitgeberverband HESSENMETALL Rhein‑Main‑Taunus und das Hessische Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen ehrten die regionalen Preisträgerinnen und Preisträger im Rahmen einer Feierstunde.
Erfolge in allen Schulformen
In der Aufgabengruppe Gymnasium überzeugten Lilli Hanusch von der Dilthey‑Schule und Elisabeth Marie Fischer‑Dieskau von der Leibnizschule.
Bei den Realschulen wurden Stefan Pantelic (Gerhart‑Hauptmann‑Schule), Maksym Kupriichuk (Albrecht‑Dürer‑Schule) und Kuzey Balcik (Hermann‑Ehlers‑Schule) ausgezeichnet. Als bester Hauptschüler aus Wiesbaden wurde Matvii Sargin von der Hermann‑Ehlers‑Schule geehrt.
Große Beteiligung im Wettbewerb
Insgesamt hatten 52.773 Achtklässler aus 512 Schulen an der ersten Wettbewerbsrunde teilgenommen. 2.425 Jugendliche erreichten die Kreisebene, 25 von ihnen aus Wiesbaden, dem Rheingau‑Taunus‑Kreis, Frankfurt und dem Main‑Taunus‑Kreis gingen schließlich als Kreissieger hervor.
Vor der Ehrung schrieben die Schüler die zweistündige Klausur für den Landesentscheid. Aus 154 Teilnehmer werden nun die 18 Landesbesten ermittelt. Die landesweite Siegerehrung findet im Juni beim Logistikunternehmen Dematic in Heusenstamm statt.
Lob für Ausdauer und mathematisches Denken
Olaf Ruff, Referatsleiter im Staatlichen Schulamt für den Rheingau‑Taunus‑Kreis und die Stadt Wiesbaden, würdigte die Leistungen der Jugendlichen:
„Ihr habt euch durch anspruchsvolle Aufgaben gekämpft, bei denen nicht jede Lösung sofort ins Auge springt. Mathematisches Denken bedeutet Neugier, Ausdauer, Konzentration und kombinatorisches Geschick. Mathematik ist nicht nur ein Schulfach. Sie ist eine Art Superkraft, die man immer dabeihat. Man kann damit Probleme lösen, Muster erkennen, Dinge erklären und manchmal sogar Menschen beeindrucken.“
Mathetalente gesucht
Auch Thomas Frey, Geschäftsführer von HESSENMETALL Rhein‑Main‑Taunus, hob die Bedeutung mathematischer Fähigkeiten hervor:
„Zahlen sind allgegenwärtig in den Metall-, Elektro- und IT-Unternehmen. Mathematik wird in sämtlichen Bereichen angewendet, von der Betriebswirtschaft über den Maschinenbau bis hin zur Softwareprogrammierung. Die heimischen Betriebe brauchen Mathetalente wie euch als Mitgestalter für die Zukunft unserer Industrie.“
Tradition mit besonderem Konzept
Der Mathematik‑Wettbewerb besteht seit 1968 und zeichnet sich durch die Trennung nach Schulformen aus, die einen direkten Vergleich innerhalb der jeweiligen Gruppen ermöglicht. Seit dem Jahr 2000 unterstützt HESSENMETALL den Wettbewerb und engagiert sich damit für die Förderung des mathematischen Nachwuchses in Hessen, also auch in Wiesbaden.
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