Genehmigung erteilt

Grünes Licht für Ausbau der Recyclingkapazitäten in der Region

In Wiesbaden hat das Regierungspräsidium Darmstadt den Weg für eine neue Metallaufbereitungsanlage freigemacht. Die Genehmigung ermöglicht dem Unternehmen Knettenbrech und Gurdulic, seine Recyclingkapazitäten deutlich auszubauen und moderne Verfahren einzusetzen.

Von: |Erschienen am: 4. Mai 2026 13:18|

Foto: Knettenbrech und Gurdulic

Regierungspräsident Prof. Dr. Jan Hilligardt (SPD) hat in Wiesbaden den Genehmigungsbescheid für eine neue Metallaufbereitungsanlage an Steffen Gurdulic, Geschäftsführer der Knettenbrech und Gurdulic Recycling GmbH & Co. KG, überreicht.

Die Erlaubnis umfasst sowohl den Bau als auch den späteren Betrieb der modernen Schredderanlage.

Genehmigung für neue Anlage übergeben

Hilligardt betonte bei der Übergabe die Bedeutung des Projekts: „Diese Anlage ist ein weiterer wichtiger Schritt hin zu einer modernen und nachhaltigen Kreislaufwirtschaft. Sie ist außerdem ein weiteres Beispiel dafür, wie durch die Zusammenarbeit innovativer Unternehmen mit dem RP Darmstadt das Recycling in der Region ausgebaut und wertvolle Ressourcen geschont werden.“

Verbesserte Trennung und höhere Kapazitäten

In der neuen Anlage sollen künftig Metalle aus Sperrmüll aufbereitet werden. Dabei werden Kunststoffe und Metalle voneinander getrennt, um die Verwertung zu verbessern.

Laut Genehmigung dürfen jährlich knapp 200.000 Tonnen recyclingfähiger Abfälle verarbeitet werden, darunter bis zu 100.000 Tonnen mineralische Abfälle sowie rund 95.000 Tonnen Eisen- und Nichteisenschrott.

Auflagen für Umwelt- und Anlagensicherheit

Damit der Betrieb den gesetzlichen und umweltbezogenen Anforderungen entspricht, enthält der Bescheid zahlreiche Nebenbestimmungen. Diese betreffen unter anderem den Brandschutz, Vorgaben zur Begrenzung von Staubemissionen sowie regelmäßige Messungen und Kontrollen.

Hintergrund zur Genehmigung

Für Bau und Betrieb einer solchen Anlage ist eine immissionsschutzrechtliche Genehmigung erforderlich. In Hessen sind die Regierungspräsidien dafür zuständig – in Südhessen das Regierungspräsidium Darmstadt.

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