Kulturbeiratswahl 2026
42 Köpfe für Wiesbadens Kultur – Erstmals Online-Abstimmung
Wer gestaltet die kulturelle Zukunft der Landeshauptstadt mit? Die Würfel für die Kandidaturen zum neuen Kulturbeirat sind gefallen. Insgesamt 42 qualifizierte Bewerberinnen und Bewerber gehen ins Rennen um die begehrten Sitze im Gremium. Eine Premiere gibt es beim Wahlverfahren: Die Wiesbadener können in diesem Jahr bequem per Online-Wahl ihre Stimme abgeben.
Symbolfoto: KI
Die Frist für die Einreichung der Wahlvorschläge ist abgelaufen und das Interesse an der Kulturpolitik in Wiesbaden ist ungebrochen hoch. Wie die Geschäftsstelle des Kulturbeirats mitteilt, wurden 42 zulassungsfähige Kandidaturen eingereicht. Gesucht werden Vertreter für sieben spezifische kulturelle Sparten sowie sechs spartenunabhängige Plätze.
Wählbar waren nicht nur Wiesbadener Bürger ab 16 Jahren, sondern auch Kulturschaffende, die zwar außerhalb wohnen, aber in der Landeshauptstadt aktiv tätig sind.
Stimmabgabe erfolgt digital
In diesem Jahr geht Wiesbaden neue Wege: Zum ersten Mal wird die Wahl zum Kulturbeirat als Online-Wahl durchgeführt. Die Bürgerinnen und Bürger haben so die Möglichkeit, zwischen Mittwoch, 27. Mai, und Dienstag, 23. Juni (16:00 Uhr), ihre Stimme digital abzugeben. Die notwendigen Zugangsdaten für das Wahlportal können ab dem 27. Mai online beantragt werden.
Das sind die Kandidierenden der Sparten
Die Auswahl ist vielfältig und deckt das gesamte Spektrum der Wiesbadener Kulturszene ab. Hier die Übersicht der Kandidaten nach Fachbereichen:
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Bildende Kunst: Lavinia Baumstark, Titus Grab, Ralf Haberich, Sabine Schuchart, Dr. Christa Sturm
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Darstellende Kunst: Micki Bertling, Susanne Müller, Elena O’Connor
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Film, Fotografie und elektronische Medien: Nadine Tannreuther, Andrea Wink
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Kulturelles Erbe, Stadtgeschichte und Brauchtum: Dr. Tanja Bernsau, Philipp Grillich, Ann-Kathrin Hartenbach, Harald Kuntze
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Literatur: Alexander Pfeiffer
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Musik: Clemens Bosselmann, Saskia Osterhold, Peter Reese, Sabine Schulz, Christian Strauß, Danilo Tepsa, Jan-Filip Tupa
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Soziokultur: Marian Drabosenik, Marianne Friedrich, Arnd Mommsen, Tatjana Aleksandrovna Schneider
Großer Andrang auf die spartenunabhängigen Plätze
Besonders stark besetzt ist das Feld der Bewerber für die sechs Plätze, die keiner festen Sparte zugeordnet sind. Hier treten insgesamt 16 Personen an:
Anja Baumgart-Pietsch, Moritz Buch, Herbert Cartus, Dirk Fellinghauer, Lena Flügge, Hendrik Heim, Francesca Herget, Steven Kramer, Philline Kuhl, Sören Kunz, Marta Moneva-Enchev, Fabienne Müller, Dr. Helmut Müller, Dr. Wayne Nelson, Mirco Radtke und André Werner.
Der Kulturbeirat Wiesbaden fungiert als wichtiges Beratungsgremium für die Stadtpolitik und vertritt die Belange der Kulturschaffenden gegenüber dem Magistrat und der Stadtverordnetenversammlung. Durch die Online-Wahl erhofft sich die Geschäftsstelle eine noch höhere Wahlbeteiligung als in den Vorjahren.
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