Körperverletzung
Massenschlägerei in Wiesbadener Altstadt – 20 Personen geraten aneinander
In der Nacht zum Samstag ist eine Auseinandersetzung zwischen rund 20 Personen in Wiesbaden völlig aus dem Ruder gelaufen. Das traurige Ergebnis der nächtlichen Gewalt sind fünf Verletzte – darunter vor allem Unbeteiligte, die eigentlich nur schlichten wollten.
Symbolfoto: Canva
Es waren chaotische Szenen, die sich gegen 02:20Uhr in der Wiesbadener Wagemannstraße am Samstag, 18. April abspielten. Was als verbaler Streit begann, entwickelte sich innerhalb kürzester Zeit zu einer größeren Schlägerei, an der nach Schätzungen der Polizei etwa 20 Personen beteiligt waren. Sofort wurden von der Einsatzzentrale mehrere Einheiten in die Wiesbadener Altstadt geschickt.
Aggression und Alkohol erschweren Ermittlung
Die herbeigerufenen Polizeistreifen standen vor einer unübersichtlichen Lage. Aufgrund der hohen Anzahl an Beteiligten und eines erheblichen Alkoholkonsums bei den meisten Anwesenden war vor Ort kaum zu rekonstruieren, wer den Streit ursprünglich angezettelt hatte oder wer gegen wen kämpfte. Die Beamten hatten alle Hände voll zu tun, die aufgebrachte Menge zu trennen und die Situation zu beruhigen.
Traurige Bilanz – Fünf Verletzte
Besonders bitter: Die Gewalt traf vor allem jene, die Zivilcourage zeigten. Unter den fünf Verletzten befanden sich laut Polizei zum größten Teil Personen, die lediglich schlichtend eingreifen und die Streithähne trennen wollten.
Das Resultat der Auseinandersetzung. Zwei Personen erlitten Verletzungen durch Faustschläge ins Gesicht. Zwei weitere Beteiligte wurden durch den Einsatz von Pfefferspray verletzt. Eine Person zog sich schmerzhafte Verletzungen an den Händen (abgebrochene Fingernägel) zu.
Alle Verletzten wurden vom alarmierten Rettungsdienst medizinisch versorgt.
Polizei sucht Zeugen
Trotz der Unübersichtlichkeit hat die Polizei die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung aufgenommen. Die Beamten bitten Zeugen sich sich melden, um die Hauptaggressoren zu identifizieren.
Sachdienliche Hinweise werden unter der Rufnummer 0611 / 345-0 entgegengenommen.
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