Kriminalität
Drogenfahrt endet in Wiesbaden mit Hausdurchsuchung
Eine routinemäßige Verkehrskontrolle hat in Wiesbaden am frühen Samstagmorgen weitreichende Folgen für einen Autofahrer gehabt. Weil der Mann offenbar unter Drogeneinfluss stand, durchsuchten die Beamten sein Fahrzeug und später auch seine Wohnung. Die Beamten stellten dabei gleich an zwei Orten illegale Substanzen sicher.
Symbolfoto
Die Wiesbadener Polizisten bewiese in der Nacht zum Samstag, 11. April, den richtigen Riecher. Gegen 04:00 Uhr morgens stoppten die Beamten ein Fahrzeug für eine routinemäßige Überprüfung im Kurt-Schumacher-Ring. Doch schon beim ersten Kontakt mit dem Fahrer wurde schnell klar, dass dies keine gewöhnliche Kontrolle bleiben würde.
Drogen-Verdacht erhärtet sich bei Kontrolle
Den Polizisten fiel sofort auf, dass der Fahrer deutliche Anzeichen für den Konsum von Betäubungsmitteln zeigte. Ein erster Verdacht, der sich kurz darauf bestätigen sollte. Die Fahrt unter dem Einfluss von Drogen war jedoch nur die Spitze des Eisbergs.
Bei der anschließenden Durchsuchung des Wagens machten die Einsatzkräfte einen brisanten Fund. Im Fahrzeuginneren entdeckten sie eine „nicht unerhebliche Menge“ an Betäubungsmitteln. Aufgrund der aufgefundenen Menge lag der Verdacht nahe, dass es sich nicht mehr nur um reinen Eigenbedarf handelte.
Staatsanwaltschaft ordnet Wohnungsdurchsuchung an
Die Schwere des Fundes im Auto rief umgehend die Staatsanwaltschaft Wiesbaden auf den Plan. Diese ordnete noch in den frühen Morgenstunden die Durchsuchung der Wohnung des Beschuldigten an.
Begleitet von Polizeikräften wurde das Domizil des Wiesbadeners unter die Lupe genommen. Dabei stellten die Ermittler erneut Betäubungsmittel sicher, wenn auch in geringerer Menge als zuvor im Pkw.
Strafverfahren eingeleitet
Der Fahrer muss sich nun auf ein umfangreiches juristisches Nachspiel einstellen. Neben den Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz erwartet ihn auch ein Verfahren wegen des Führens eines Kraftfahrzeugs unter Drogeneinfluss. Sein Führerschein dürfte erst einmal Geschichte sein.
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