Projekt

Inklusion im Fokus: Wiesbaden lädt zum Vernetzungstreffen der „Stillen Stunde“ ins Museum Reinhard Ernst

Wiesbaden baut seine Vorreiterrolle in Sachen Inklusion weiter aus. Am Dienstag, 14. April, treffen sich Händler, Gastronomen und Kulturschaffende im Museum Reinhard Ernst, um über die Initiative „Stille Stunde“ zu beraten. Mit dabei: Prominente Unterstützung aus der Landespolitik und neue Impulse für ein barrierefreies Einkaufserlebnis.

Von: |Erschienen am: 10. April 2026 11:26|

Foto: Stadt Wiesbaden

 Seit Juli 2025 setzt die hessische Landeshauptstadt mit der „Stillen Stunde“ bundesweit Maßstäbe. Das Ziel: Menschen mit nicht sichtbaren Beeinträchtigungen – wie etwa Autismus, ADHS oder Reizüberstörung – eine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen, indem Reize wie laute Musik oder grelles Licht in festen Zeitfenstern reduziert werden. Nun lädt die Stadt zum großen Austausch- und Vernetzungstreffen ein.

Prominenter Besuch im Museum Reinhard Ernst

Dienstag, 14. April, bietet das Treffen im Museum Reinhard Ernst (mre) in der Zeit von 9:30 bis 11:00 Uhr die ideale Plattform, um Erfahrungen auszutauschen und neue Partner zu gewinnen. Die Wahl des Ortes ist kein Zufall: Das Museum setzt selbst ein starkes Zeichen dafür, wie kulturelle Einrichtungen das Konzept der „Stillen Stunde“ erfolgreich integrieren können.

Besondere Aufmerksamkeit erfährt die Veranstaltung durch den Besuch der Hessischen Sozialministerin, die als Schirmherrin der Initiative fungiert. Gemeinsam mit Wiesbadens Stadträtin Dr. Patricia Becher (SPD) wird sie die Bedeutung des Projekts für die gesellschaftliche Inklusion würdigen und die bisherigen Erfolge der Landeshauptstadt hervorheben.

Einladung an Handel, Gastronomie und Kultur

Das Citymanagement und die Inklusionsbeauftragte der Stadt richten sich mit diesem Termin ausdrücklich nicht nur an bereits aktive Partner, sondern auch an neu interessierte Unternehmen:

  • Erfahrungen teilen: Was hat sich bewährt? Wo gibt es Hürden?

  • Best Practice: Erfolgreiche Beispiele aus dem Wiesbadener Handel sichtbar machen.

  • Wachstum: Weitere Akteure aus Gastronomie, Kultur und städtischen Ämtern für die Teilnahme begeistern.

Wiesbaden als bundesweiter Vorreiter

Durch den koordinierten, stadtweiten Ansatz gilt Wiesbaden seit knapp einem Jahr als Leuchtturmprojekt. Die „Stille Stunde“ schafft Bewusstsein für Barrieren, die oft nicht auf den ersten Blick erkennbar sind. Ziel ist es, das Netzwerk nachhaltig zu stärken und die Liste der teilnehmenden Geschäfte und Institutionen kontinuierlich zu erweitern.

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Alle Details zum Treffen:

  • Wann: Dienstag, 14. April 2026, 09:30 bis 11:00 Uhr

  • Wo: Museum Reinhard Ernst, Wilhelmstraße 1, 65185 Wiesbaden

  • Zielgruppe: Händler, Gastronomen, Kulturbetriebe & interessierte Institutionen

  • Kontakt: Jens Ackermann (Citymanagement) oder Andrea Hausy (Kommunale Inklusionsbeauftragte)

Interessierte Akteure können sich über das Projekt informieren unter: www.wiesbaden.de/stille-stunde.

Kontakt für Rückfragen: Jens Ackermann, Citymanagement der Landeshauptstadt Wiesbaden, citymanagement@wiesbaden.de sowie Andrea Hausy, Kommunale Inklusionsbeauftragte der Landeshauptstadt Wiesbaden, inklusionsbeauftragte@wiesbaden.de, Telefon 0611 / 315896.