Verkehrsunfall
Opel kracht in Mini auf der Schiersteiner Brücke – Lange Staus
Ein Auffahrunfall auf der Autobahn 643 zwischen Wiesbaden und Mainz legte den Verkehr am Dienstagnachmittag auf der Schiersteiner Brücke zeitweise lahm. Eine Autofahrerin wurde verletzt, während sich der Rückstau bis weit auf die Autobahn 66 erstreckte. Große Geduldsprobe für Pendler.
Symbolfoto
Mitten im dichten Berufsverkehr hat es am Dienstag, 7. April, gekracht. Um etwa 16:49 Uhr kam es auf der Schiersteiner Brücke der Autobahn 643 in Fahrtrichtung Mainz zu einem folgenschweren Auffahrunfall zwischen den Anschlussstellen Wiesbaden-Äppelallee und Mainz-Mombach.
Opel kracht in Stauende auf dem linken Fahrstreifen
Zum Unfallzeitpunkt herrschte, wie für den späten Nachmittag üblich, ein extrem hohes Verkehrsaufkommen. Als die Fahrzeuge stockten, erkannte eine 57 Jahre alte Mini-Fahrerin die Situation rechtzeitig und bremste ihren Wagen auf dem linken Fahrstreifen ab.
Eine nachfolgende 39-jährige Autofahrerin in einem Opel Adam reagierte jedoch zu spät. Sie prallte mit hoher Wucht in das Heck des bremsenden Minis. Während die 57-Jährige mit dem Schrecken davonkam, erlitt die Opel-Fahrerin Verletzungen, die eine stationäre Behandlung in einem umliegenden Krankenhaus erforderlich machten.
Vollsperrung und Rückstau bis auf die A66
Für die Rettungsmaßnahmen und die anschließende Bergung der beiden Unfallfahrzeuge mussten die beiden Hauptfahrstreifen in Richtung Mainz komplett gesperrt werden. Die Polizei leitete den Verkehr mühsam über den Standstreifen an der Unfallstelle vorbei.
Die Folge war ein massiver Verkehrsbehinderungen. Der Stau wuchs innerhalb kürzester Zeit an und reichte über das Schiersteiner Kreuz hinaus bis weit auf die Autobahn 66 und nach Wiesbaden hinein. Pendler in Richtung Mainz und in den Rheingau mussten erhebliche Zeitverluste in Kauf nehmen.
Hoher Sachschaden an beiden Fahrzeugen
Beide Kleinwagen wurden bei der Kollision massiv beschädigt. Die Autobahnpolizei Wiesbaden schätzt den entstandenen Sachschaden auf insgesamt rund 22.000 Euro. Nach Abschluss der Bergungsarbeiten und der Reinigung der Fahrbahn konnten die Fahrstreifen am frühen Abend wieder freigegeben werden, woraufhin sich der Stau langsam auflöste.
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