Gefährliche Körperverletzung

Faustschlag und Kopf-Tritte nach Streit in Wiesbaden

Schockierender Vorfall am späten Samstagabend in Wiesbaden. Was mit einem Streit über öffentliches Urinieren begann, endete in einer blutigen Auseinandersetzung. Ein 28-Jähriger wurde am Boden liegend gegen den Kopf getreten.

Von: |Erschienen am: 5. April 2026 11:04|

Symbolfoto: Canva

Die Bahnhofstraße in Wiesbaden wurde am Ostersamstag, 4. April, um etwa 22:46 Uhr zum Schauplatz massiver Gewalt. Passanten alarmierten über den Notruf die Polizei, als sie beobachteten, wie vor der dortigen Filiale der Nassauischen Sparkasse (Naspa) mehrere Personen aufeinander einschlugen.

Streit um Urinieren im öffentlichen Raum

Beim Eintreffen der Wiesbadener Polizei konnten die Beamten die beteiligten Gruppen noch vor Ort festsetzen. Ersten Ermittlungen zufolge war der Grund für den Gewaltexzess völlig banal. Der Streit entzündete sich laut Zeugenaussagen daran, dass eine Person aus der Gruppe direkt vor das Bankgebäude uriniert hatte.

Was als verbale Zurechtweisung begann, schaukelte sich zwischen den beiden Gruppen binnen Sekunden hoch, bis die Situation völlig außer Kontrolle geriet.

 Tritte gegen den Kopf

Im Verlauf des Handgemenges versetzte ein 18-Jähriger seinem 28-jährigen Kontrahenten einen heftigen Faustschlag ins Gesicht. Das Opfer ging durch die Wucht des Schlages zu Boden. Doch statt aufzuhören, setzte der 18 Jahre alter Wiesbaden. Er soll dem am Boden liegenden Mann massiv gegen den Kopf getreten haben.

Ein weiterer Beteiligter erlitt bei der Schlägerei ebenfalls Verletzungen. Die alarmierten Rettungskräfte versorgten die Verletzten vor Ort und brachten sie anschließend zur weiteren Behandlung in Wiesbadener Krankenhäuser.

Polizei sucht Zeugen

Die Polizei hat die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung aufgenommen. Unklar ist derzeit noch, in welchem Umfang die weiteren vor Ort angetroffenen Personen aktiv an der Schlägerei beteiligt waren. Da die Bahnhofstraße zu dieser Zeit noch von Passanten frequentiert war, hoffen die Ermittler auf weitere Zeugenaussagen.

Sachdienliche Informationen nimmt die Polizei Wiesbaden unter der Rufnummer 0611 / 345-0 entgegen.

P.S.: Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie Fan von Wiesbadenaktuell.de und folgen Sie uns auch auf Instagram sowie auf Threads!