Kommunalwahlen 2026
So hat Wiesbaden wirklich gewählt – Die Zahlen im Detail zur Stadtverordnetenversammlung
Seit Freitag liegt das amtliche Endergebnis der Wahl zur Stadtverordnetenversammlung 2026 vor. Nach der finalen Prüfung aller Stimmen steht fest: Trotz eines klaren Wahlsiegs verliert die CDU durch die finale Auszählung ein Mandat. Profitieren kann davon die Liste „Die PARTEI“, die nun offiziell in das Stadtparlament einzieht. Wir werfen einen Blick auf die Zahlen und die neue politische Landkarte der Landeshauptstadt.
Symbolfoto
Knapp zwei Wochen nach dem Wahlgang am 15. März hat das Amt für Statistik und Stadtforschung die finalen Zahlen bestätigt. Bei einer Wahlbeteiligung von 48,1 % (insgesamt 99.964 Wählerinnen und Wähler) zeigt sich ein deutlicher Trend zu den konservativen und rechten Kräften, während das bisherige Kernbündnis Federn lassen muss.
CDU stärkste Kraft – AfD mit deutlichen Gewinnen
Die CDU geht mit 26,5 % als klarer Sieger aus der Wahl hervor und konnte ihren Stimmenanteil im Vergleich zu 2021 um 3,0 Prozentpunkte steigern. Besonders stark schnitten die Christdemokraten in den Ortsbezirken Sonnenberg (41,9 %) und Naurod (41,4 %) ab.
Den prozentual größten Sprung machte die AfD, die landesweit auf 11,9 % kommt – ein Plus von 5,4 Prozentpunkten. In Klarenthal erreichte die Partei mit 24,5 % ihr stärkstes Einzelergebnis.
Verluste für GRÜNE und FDP
Einen herben Rückschlag mussten die GRÜNEN hinnehmen. Mit 15,2 % verloren sie 6,2 Prozentpunkte im Vergleich zur letzten Wahl. Auch die FDP büsste deutlich ein und halbierte ihr Ergebnis fast auf nunmehr 5,0 % (- 5,4 %-Punkte).
Die SPD konnte sich entgegen dem Bundestrend leicht verbessern und stabilisierte sich bei 22,3 % (+ 2,0 %-Punkte). Auch DIE LINKE verzeichnete leichte Gewinne und kommt auf 7,8 %.
Neue Kräfte im Rathaus
Erstmals trat das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) an und sicherte sich aus dem Stand 1,5 % der Stimmen. Die europafreundliche Partei Volt konnte ihr Ergebnis leicht auf 4,4 % ausbauen.
Blick in die Stadtteile
Die Wahlbeteiligung schwankte stark zwischen den Bezirken: Während in Frauenstein (66,5 %) und Auringen (67,1 %) reges Interesse herrschte, blieb die Beteiligung in Amöneburg (28,2 %) und Klarenthal (37,0 %) traditionell gering.
Neue Kräfte im Rathaus
Erstmals trat das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) an und sicherte sich aus dem Stand 1,5 % der Stimmen. Die europafreundliche Partei Volt konnte ihr Ergebnis leicht auf 4,4 % ausbauen.
Blick in die Stadtteile
Die Wahlbeteiligung schwankte stark zwischen den verschiedenen Wiesbadener Stadtteilen: Während in Frauenstein (66,5 %) und Auringen (67,1 %) reges Interesse herrschte, blieb die Beteiligung in Amöneburg (28,2 %) und Klarenthal (37,0 %) traditionell gering.
In den kommenden Tagen werden weitere Sondierungsgespräche stattfinden, um stabile Mehrheiten für die künftige Gestaltung Wiesbadens zu finden.
Bleiben Sie informiert auf Wiesbadenaktuell.de – wir liefern Ihnen die Analysen zu den Sitzverteilungen und möglichen Koalitionen.
Zum Herunterladen: Amtliches Ergebnis der Wahl zur Stadtverordnetenversammlung in Wiesbaden nach Ortsbezirken am 15. März 2026
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InfoBox
Wahlergebnis Stadtverordnetenversammlung Wiesbaden 2026
Gesamtübersicht
| Kategorie | Ergebnis |
|---|---|
| Wahlberechtigte | 207.874 |
| Wähler | 99.964 |
| Wahlbeteiligung | 48,1 % |
| Gültige Stimmen | 7.550.084 |
Stimmenanteile (Gesamt Wiesbaden)
| Partei | Stimmen | Anteil | Veränderung |
|---|---|---|---|
| CDU | 1.997.559 | 26,5 % | +3,0 |
| SPD | 1.684.045 | 22,3 % | +2,0 |
| GRÜNE | 1.149.630 | 15,2 % | -6,2 |
| AfD | 900.643 | 11,9 % | +5,4 |
| FDP | 586.762 | 7,8 % | +1,6 |
| DIE LINKE | 380.436 | 5,0 % | -5,4 |

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