Gewaltverbrechen
77-Jährige tot in Wiesbadener Wohnung gefunden – Polizei ermittelt wegen Tötungsdelikts
Ein schrecklicher Fund erschüttert Wiesbaden. In einem Mehrfamilienhaus wurde am vergangenen Samstag eine 77-jährige Frau leblos aufgefunden. Die Kriminalpolizei geht nach ersten Ermittlungen von einem Gewaltverbrechen aus. Nun suchen die Beamten mit Hochdruck nach Zeugen, die das Opfer in den Tagen vor dem Fund noch gesehen haben.
Symbolfoto: Danie Becker
Was zunächst wie die Sorge einer aufmerksamen Nachbarin begann, endete am Samstagmittag, 14. März, in einem Großeinsatz der Polizei. Da die 77-jährige Frau R. seit mehreren Tagen nicht mehr gesehen worden war, alarmierten Anwohner die Rettungskräfte. Beim Betreten der Wohnung in der Platter Straße machten die Einsatzkräfte die grausige Entdeckung. Die Seniorin leblos in ihren Räumlichkeiten.
Ermittlungen wegen Tötungsdelikts
Wie Polizeisprecher Michael Plock am Freitagnachmittag mitteilte, hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts aufgenommen. Die Auffindungssituation und erste Untersuchungsergebnisse deuten darauf hin, dass die Seniorin bereits einige Tage vor dem 14. März verstorben ist. Zur genauen Todesursache hält sich die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen derzeit noch bedeckt.
Weiteres Gewaltverbrechen in der Alwinenstraße
Am vergangenen Montag, 16. März, hatte ein weiteres Tötungsdelikt für Aufregung in Wiesbaden gesorgt. Was gegen 14:00 Uhr zunächst als medizinischer Notfall gemeldet wurde, entpuppte sich schnell als Schauplatz eines Gewaltverbrechens. Der Rettungsdienst fand eine schwerverletzte 73-jährige Frau im Eingangsbereich eines Hauses in der Alwinenstraße auf. Trotz intensiver Bemühungen erlag die Seniorin kurz darauf ihren schweren Verletzungen.
Die Polizei Wiesbaden hat einen Mann an mutmaßlichen Tatverdächtigen im Visier. Diesem gelang die Flucht. Seit dem Fachanden die Beamten nach dem Ungekannten.
Grausame Serie – Erneut Gewalt gegen Senioren
Dieser Fall reiht sich ein in eine Serie schockierender Gewaltverbrechen in der Landeshauptstadt, die erst am Donnerstag, 19. März, Thema bei der Vorstellung der Kriminalstatistik 2025 waren. Erst im vergangenen Jahr sorgte der Mord an einem über 80-Jährigen im Schiersteiner Schlosspark für bundesweites Entsetzen.
Obwohl die Zahl der „Straftaten gegen das Leben“ statistisch gesehen auf einem 10-Jahres-Tief liegt, zeigen Fälle wie der in der Platter Straße, dass die Gefahr – insbesondere für alleinstehende Senioren – real bleibt. Die Polizei Wiesbaden betont in diesem Zusammenhang erneut, wie wichtig eine aufmerksame Nachbarschaft ist.
Zeugenaufruf – Wer hat Frau R. gesehen?
Für die Ermittler der Mordkommission Wiesbaden ist es nun entscheidend, den genauen Zeitraum der Tat einzugrenzen. Daher fragen die Beamten: Wann wurde Frau R. zuletzt lebend gesehen? Wurden im Umfeld des Wohnhauses in der Platter Straße in den Tagen vor dem 14. März verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet? Gab es ungewöhnliche Geräusche oder Unruhe im Treppenhaus des Mehrfamilienhauses?
Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Wiesbaden unter der Telefonnummer 0611 / 345-4444 entgegen.

Lichtbild der Frau R. aus dem Jahr 2019 – Foto: Polizei Wiesbaden
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