Sicherheitsmaßnahme
Polizei-Kontrollen im Innenstadtbereich – Drogenfunde und Händler gefasst
Einsatz für ein sichereres Stadtbild. Von Freitagnachmittag bis in die Nacht zum Samstag führte die Polizei umfangreiche Kontrollen im Rahmen des Konzepts „Sicheres Wiesbaden“ durch. Während die Waffenverbotszone dieses Mal „sauber“ blieb, schlugen die Beamten im Bereich der Betäubungsmittelkriminalität gleich mehrfach zu – inklusive einer Wohnungsdurchsuchung nach einem Aufgriff am Platz der Deutschen Einheit.
Symbolfoto
Die Polizei zeigten, zwischen 17:00 Uhr am Freitag, 27. Februar, bis etwa 01:00 Uhr am Samstag, in der Wiesbadener Innenstadt sowie an bekannten Brennpunkten massive Präsenz. Das Ziel des Einsatzkonzepts ist klar. Vorbeugung von Gewaltstraftaten, Durchsetzung der Waffenverbotszone und Steigerung des Sicherheitsgefühls der Bürger durch direkte Ansprechbarkeit vor Ort.
Waffenverbotszone ohne Funde – Fokus auf Hotspots
Die gute Nachricht vorab: Bei den intensiven Personenkontrollen innerhalb der Wiesbadener Waffenverbotszone im Kernbereich der Innenstadt konnten dieses Mal keine gefährlichen Gegenstände oder Waffen sichergestellt werden.
Parallel dazu bestreiften die Beamten von Stadt- und Landespolizei weitere Schwerpunkte, wie die Reisinger Anlagen sowie das Dach des „Lili“ (Einkaufszentrum am Hauptbahnhof), den Luisenplatz, das Gelände Kulturzentrum Schlachthof und den Platz der Deutschen Einheit.
Drogenfunde und Festnahme am Platz der Deutschen Einheit
Weniger ruhig blieb es im Bereich der Rauschgiftkriminalität. In der Reisinger Anlage stießen die Polizisten auf einen Minderjährigen, der Cannabis mit sich führte. Bei einer weiteren Person im Parkgelände wurde Kokain aufgefunden und sichergestellt.
Den größten Ermittlungserfolg verzeichneten die Einsatzkräfte am Platz der Deutschen Einheit. Dort kontrollierten die Beamten einen Mann, der offenbar aktiv mit Betäubungsmitteln handelte. Die Festnahme hatte unmittelbare Konsequenzen. Noch in der Nacht folgte eine durch die Staatsanwaltschaft erwirkte Wohnungsdurchsuchung. Ein entsprechendes Strafverfahren wegen des illegalen Handels mit Betäubungsmitteln wurde eingeleitet.
Präsenz als Signal
Die Polizei betont, dass die Kontrollen im Rahmen von „Sicheres Wiesbaden“ auch künftig ein fester Bestandteil der Strategie bleiben. Die sichtbare Präsenz an Orten wie dem Schlachthof oder dem „Lili“-Dach soll potenzielle Täter abschrecken und den Bürgern zeigen, dass die Ordnungshüter jederzeit als Ansprechpartner zur Verfügung stehen.
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