Einsatz
Radioaktiv-Alarm – Frau bringt „Strahlen-Fund“ direkt zur Feuerwehr Wiesbaden
Ein kurioser Fund beim Aufräumen am Donnerstagnachmittag sorgt aktuell für einen größeren Einsatz am Kurt-Schumacher-Ring in Wiesbaden. Eine Frau entdeckte im Keller einen Gegenstand mit einem Radioaktiv-Warnzeichen und brachte ihn kurzerhand bei der Feuerwehr vorbei – mit unerwarteten Konsequenzen.
Symbolfoto
Eigentlich wollte eine Frau nur Ordnung in ihrem Keller schaffen, doch ein Fundstück am Donnerstag, 26. Februar, mit einem markanten gelben Warnsymbol ließ sie stutzig werden. Da sie sich unsicher über die Herkunft des Objekts war, packte sie es zusammen mit ihrem Sohn ins Auto und steuerte die Feuerwache 1 im Kurt-Schumacher-Ring an, um den Gegenstand fachgerecht begutachten zu lassen. Dort traf sie gegen 15:50 Uhr ein und berichtete den Einsatzkräften von dem Gegenstand im Pkw.
Vorsicht ist besser als Nachsicht
Auch wenn der Fund zunächst harmlos wirkte, verstehen die Brandschützer bei Warnzeichen für Radioaktivität keinen Spaß. Die Standard-Sicherheitsleitfäden wurden sofort aktiviert. Der Bereich um die Wache am Kurt-Schumacher-Ring wurde vorsorglich weiträumig abgesperrt.
„In solchen Fällen gehen wir lieber auf Nummer sicher, bis wir genau wissen, womit wir es zu tun haben“, heißt es von den Einsatzkräften vor Ort.
Messungen laufen – Keine Panik nötig
Aktuell untersuchen Experten der Feuerwehr in spezieller Schutzausrüstung den Gegenstand mit hochempfindlichen Messgeräten. Dabei geht es vor allem darum, festzustellen, ob von dem Objekt überhaupt eine nennenswerte Strahlung ausgeht. Oft entpuppen sich solche Kellerfunde als historische technische Geräte oder als Aufkleber der mal ohne darüber nachzudenken kauf einen Gegenstand geklebt wurde, die zwar das Symbol tragen, aber keine Gefahr für die Umgebung darstellen.
Verkehrsbehinderungen am Nachmittag
Wegen der Absperrmaßnahmen kommt es am Kurt-Schumacher-Ring derzeit zu Verkehrsbehinderungen. Die Polizei leitet den Verkehr um, damit die Spezialisten der Feuerwehr in Ruhe ihre Messungen durchführen können. Ortskundige Autofahrer werden gebeten, den Bereich kurzzeitig zu umfahren.
Kleiner Tipp für die Zukunft: Falls Sie selbst einmal über etwas stolpern, das ein Gefahrensymbol trägt – lassen sie es einfach liegen und rufen Sie die 112 an. Die Experten kommen gerne zu ihnen nach Hause, um den Fund vor Ort zu prüfen. Das erspart Ihnen den Transport und der Feuerwehr die Sperrung der eigenen Wache.
Wir berichten weiter, sobald neue Informationen zur Art des Fundes und zur Aufhebung der Straßensperrungen vorliegen.
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