Verkehrsunfall

Kettenreaktion auf der A3 – Vier Fahrzeuge bei Medenbach krachen ineinander

Geduldsprobe für Pendler am Mittwochnachmittag. Auf der Autobahn 3 kam es im Bereich von Wiesbaden-Breckenheim zu einem Auffahrunfall mit vier beteiligten Fahrzeugen. Eine Unaufmerksamkeit beim Bremsen löste eine Kettenreaktion aus, die zwei Verletzte und kilometerlange Staus forderte.

Von: |Erschienen am: 26. Februar 2026 15:34|

Symbolfoto

Es krachte wieder Mal im dichten Berufsverkehr auf der Autobahn 3 im Bereich von Wiesbaden in Fahrtrichtung Köln. Am Mittwochnachmittag, 25. Februar, staute sich der Verkehr auf Höhe der Tank- und Rastanlage Medenbach-Ost. Während die Fahrer auf dem linken Fahrstreifen verkehrsbedingt abbremsen mussten, erkannte ein Sprinter-Fahrer die Situation zu spät.

Transporter schiebt Fahrzeuge zusammen

In Höhe von Wiesbaden-Breckenheim kam es so zu dem Unfall. Der Aufprall war so heftig, dass eine Kettenreaktion in Gang gesetzt wurde. Der auffahrende Mercedes Sprinter krachte zunächst in einen vorausfahrenden Kleintransporter. Dieser wurde durch die Wucht gegen einen davor befindlichen VW geschoben. Im weiteren Verlauf touchierten die beteiligten Fahrzeuge zudem ein Renault auf der mittleren Spur.

Verletzte und hoher Sachschaden

Feuerwehr, Rettungsdienst und die Autobahnpolizei Wiesbaden eilten zur Unfallstelle. Die beiden Fahrer der beteiligten Sprinter erlitten bei dem Zusammenstoß leichte Verletzungen. Während einer der Männer vor Ort ambulant im Rettungswagen versorgt werden konnte, blieben die Insassen der anderen Pkw glücklicherweise unverletzt.

An den Fahrzeugen entstand jedoch beträchtlicher Schaden. Beide Sprinter waren nach dem Unfall Schrott und mussten abgeschleppt werden. Die Polizei schätzt den Gesamtsachschaden auf rund 45.000 Euro.

Kilometerlanger Stau im Berufsverkehr

Die Bergungsarbeiten sorgten für massive Behinderungen. Der Verkehr staute sich zeitweise über mehrere Kilometer bis Höhe Raunheim zurück. Die Einsatzkräfte leiteten den Verkehrsfluss mühsam über den rechten Fahrstreifen sowie die Standspur an der Unfallstelle vorbei. Erst nach dem Abtransport der Trümmerteile und der Wracks konnte die Fahrbahn wieder vollständig freigegeben werden. Der Rückstau löste sich erst nach 19:00 Uhr auf.

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