Öffentlicher Personennahverkehr

Nächste Streikrunde im ÖPNV: Am Dienstag stehen Wiesbadens Busse wieder still

Pendler und Schüler in Wiesbaden müssen sich erneut auf erhebliche Einschränkungen einstellen. Die Gewerkschaft ve.rdi hat für kommenden Dienstag, 24. Februar, zu einem weiteren Warnstreik im kommunalen Nahverkehr aufgerufen. In der hessischen Landeshauptstadt bedeutet dies, bei ESWE Verkehr wird voraussichtlich so gut wie kein Bus rollen.

Von: |Erschienen am: 21. Februar 2026 11:50|

Symbolfoto

Die Wellen der Arbeitsniederlegungen im hessischen Nahverkehr reißen nicht ab. Wie die Gewerkschaft ver.di am Samstagvormittag bekannt gab, gehen die Streiks im kommunalen ÖPNV in die nächste Runde. Betroffen ist neben Städten wie Frankfurt, Kassel, Gießen und Marburg auch wieder massiv die Landeshauptstadt Wiesbaden.

Stillstand ab Betriebsbeginn

Am Dienstag, 24. Februar, müssen Fahrgäste in Wiesbaden damit rechnen, dass der gewohnte Fahrplan komplett zum Erliegen kommt. Da die Beschäftigten von ESWE Verkehr zur Arbeitsniederlegung aufgerufen sind, werden die Wiesbadener Busse ab den frühen Morgenstunden größtenteils in den Depots bleiben. Auch der Schülerverkehr und die Anbindungen in die Vororte sind von dem Ausstand betroffen.

Hessenweiter Fokus auf den Nahverkehr

Der Aufruf ist Teil einer koordinierten Aktion, die den Druck in den laufenden Tarifverhandlungen erhöhen soll. Während in Frankfurt auch U-Bahnen und Straßenbahnen betroffen sind, trifft es Wiesbaden als reine Bus-Stadt besonders hart, da kaum innerstädtische Schienenalternativen zur Verfügung stehen. Pendler werden gebeten, nach Möglichkeit auf die S-Bahnen und Regionalzüge der Deutschen Bahn auszuweichen, die nicht bestreikt werden, oder auf das Fahrrad und Fahrgemeinschaften zu setzen.

Informationen für Fahrgäste

Es ist davon auszugehen, dass der Streik mit dem Ende der letzten Schicht in der Nacht zu Mittwoch endet. ESWE Verkehr wird voraussichtlich über die digitale Fahrplanauskunft und die App über den aktuellen Status informieren. Dennoch sollten Fahrgäste bereits jetzt umplanen und deutlich mehr Zeit für ihre Wege einplanen.

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