Kriminalität

Dreister Goldketten-Trick: Diebin bestiehlt Seniorin in Wiesbaden

Mit einer miesen Masche haben Trickdiebe am Montagmittag eine Rentnerin im Wiesbadener Nordostbezirk um ihren Schmuck gebracht. Die Täterin täuschte ein Verkaufsgespräch vor und entwendete der Frau dabei die eigene Halskette direkt vom Hals. Die Polizei fahndet nun nach einem Fluchtfahrzeug mit ausländischem Kennzeichen.

Von: |Erschienen am: 10. Februar 2026 17:11|

Symbolfoto

Der Vorfall ereignete sich am Montag, 9. Februar, gegen 11:45 Uhr in der Wiesbadener Hildastraße. Eine bislang unbekannte Frau sprach die Seniorin unter dem Vorwand an, ihr eine goldene Halskette verkaufen zu wollen.

Der „Ketten-Trick“ schnappt zu

Um den Verkauf schmackhaft zu machen, wurde die Täterin körperlich aufdringlich. Sie legte der Rentnerin die vermeintliche Verkaufsware direkt um den Hals. Als die ältere Dame das Angebot dankend ablehnte, nahm die Unbekannte die Kette wieder ab.

Diesen Moment der Nähe nutzte die Diebin für ein flinkes Ablenkungsmanöver: Unbemerkt öffnete sie den Verschluss der echten Halskette der Seniorin, nahm diese an sich und tauschte sie gegen den wertlosen Modeschmuck aus. Erst nach der Flucht der Täterin bemerkte das Opfer den Verlust des wertvollen Schmuckstücks.

Täterbeschreibung und Fluchtfahrzeug

Die Diebin flüchtete nach der Tat in einem silbernen Kleinwagen mit polnischem Kennzeichen. Die Polizei bittet um Hinweise zu folgenden Personen, Die Täterin: Etwa 60 Jahre alt, circa 160 cm groß, mit grauen schulterlangen  Haaren. Sie hatte ein osteuropäischer Phänotyp und auffälliger geblümter Mantel. Ihr Begleiter (Fahrer): Dunkelblond Haare, Besonderheit: Schnurrbart, ebenfalls osteuropäischer Phänotyp.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Wiesbadener Polizei unter der Rufnummer 0611 / 345-0 entgegen.

Polizei warnt vor „Geschenken“ auf der Straße

Die Masche des sogenannten „Anschmuckens“ ist nicht neu, aber leider oft erfolgreich. Die Polizei rät: Bewahren Sie bei Fremden, die Ihnen plötzlich zu nahe kommen, Schmuck zeigen oder um den Hals legen wollen, eine gesunde Skepsis. Halten Sie Distanz und lassen Sie keine körperliche Nähe zu, auch wenn das Gegenüber sehr freundlich oder bedürftig wirkt.

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