Kriminalität

Eskalation im Supermarkt – Randalierer tritt und spuckt nach Polizisten

Unschöne Szenen am Freitagnachmittag in Wiesbaden-Biebrich. Ein stark alkoholisierter Mann hat in einem Einkaufsmarkt Kunden belästigt und anschließend massiven Widerstand gegen die herbeigerufene Polizei geleistet. Eine Beamtin wurde bei dem Einsatz verletzt, als der 53-Jährige völlig die Fassung verlor.

Von: |Erschienen am: 1. Februar 2026 11:01|

Symbolfoto

Was als gewöhnlicher Freitagseinkauf, 30. Januar, für viele Biebricher begann, endete gegen 15:50 Uhr in einem Polizeieinsatz. In einem Supermarkt in der Rheingaustraße sorgte ein 53-jähriger Wiesbadener für Unruhe. Laut Zeugenberichten belästigte der Mann in seinem alkoholisierten Zustand Kunden und Personal derart massiv, dass die Polizei verständigt werden musste.

Von Beleidigungen zu körperlichen Angriffen

Beim Eintreffen der Streife zeigte sich der Randalierer wenig einsichtig. Bereits zu Beginn der Personenkontrolle schlug den Beamten eine Welle der Aggression entgegen. Der 53-Jährige begann sofort, die Polizisten wüst zu beschimpfen und auszusprechen.

Als die Beamten den Mann schließlich festnehmen wollten, eskalierte die Situation vollends: Der Wiesbadener leistete heftige Gegenwehr, trat nach den Einsatzkräften und versuchte, diese anzuspucken.

Polizeibeamtin bei Festnahme verletzt

Trotz der heftigen Gegenwehr gelang es den Polizisten, den Störer zu überwältigen. Dabei wurde eine Polizeibeamtin leicht verletzt, als der Mann gezielt nach ihr trat. Glücklicherweise konnte die Beamtin ihren Dienst nach einer kurzen Versorgung fortsetzen.

Ausnüchterung in der Zelle

Für den 53 Jahre alten Wiesbadener endete der Nachmittag nicht im Supermarkt, sondern im Polizeigewahrsam. Er wurde zur Ausnüchterung in eine Zelle gebracht. Neben den Kopfschmerzen am nächsten Morgen erwartet den Mann nun ein juristisches Nachspiel: Die Polizei hat ein entsprechendes Strafverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung, Bedrohung und Körperverletzung eingeleitet.

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