Kriminalität
Telefon-Terror in Wiesbaden: Welle von Anrufen falscher Polizisten rollt über die Stadt
Die Betrüger lassen nicht locker. Am Donnerstag verzeichnete die Wiesbadener Polizei eine massive Häufung von Schockanrufen. Kriminelle gaben sich am Telefon als Polizeibeamte aus, um Senioren um ihr Erspartes zu bringen. Glücklicherweise reagierten die Betroffenen bisher goldrichtig. Die Polizei warnt nun eindringlich vor der miesen Masche und gibt klare Verhaltenstipps.
Symbolfoto: Polizei-Beratung
Es ist eine perfide Strategie, die darauf abzielt, Angst und Hilfsbereitschaft auszunutzen. Den ganzen Donnerstag, 29. Janaur, über standen die Telefone in Wiesbadener Haushalten kaum still. In zahlreichen Fällen versuchten Trickbetrüger, sich als Beamte der Wiesbadener Polizei auszugeben. Das Ziel: Bargeld, Gold und Schmuck.
Masche „Sicherstellung“
Die Geschichten der Täter sind vielfältig, enden aber immer beim gleichen Kern: Angeblich sei das Vermögen der Angerufenen in Gefahr – etwa durch einen bevorstehenden Einbruch oder dubiose Bankmitarbeiter. Die „Polizei“ müsse das Geld nun schleunigst in Sicherheit bringen.
Dank der Aufmerksamkeit der Wiesbadener Bürger blieb es am Donnerstag bei Versuchen. „Die Angerufenen bemerkten den Betrug rechtzeitig und informierten die echte Polizei“, so ein Sprecher. Dennoch ist die Gefahr nicht gebannt, da die Täter oft tagelang ganze Stadtviertel systematisch abtelefonieren.
Die goldene Regel – „Auflegen ist nicht unhöflich!“
Die echte Polizei in Wiesbaden stellt unmissverständlich klar: Die Polizei wird niemals Wertgegenstände bei Ihnen abholen oder Sie bitten, Geld an einem vermeintlich sicheren Ort zu deponieren! Weder die Polizei, noch die Staatsanwaltschaft oder andere Behörden fordern Sie am Telefon zur Herausgabe von Vermögenswerten auf.
Um die Täter loszuwerden, gibt es nur ein wirksames Mittel:
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Sofort auflegen! Sobald es um Geld oder Wertsachen geht, beenden Sie das Gespräch.
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Keine Details verraten: Geben Sie niemals Auskunft über Ihre finanziellen Verhältnisse.
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Nicht unter Druck setzen lassen: Betrüger nutzen oft eine geschickte Gesprächsführung, um Stress zu erzeugen.
Hilfe und Prävention
Wer einen solchen Anruf erhalten hat, sollte umgehend die echte Polizei unter der 110 oder das örtliche Revier informieren. Wichtig dabei: Nutzen Sie für den Rückruf nicht die Rücktaste Ihres Telefons, sondern wählen Sie die Nummer selbst, um sicherzugehen, dass Sie nicht direkt wieder bei den Betrügern landen.
Weitere Informationen und Tipps zur Prävention finden Bürger unter www.polizei-beratung.de.
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