Auszeichnung
Hessen ehrt die besten Polizeisportler 2025 in Wiesbaden
In Wiesbaden wurden im Schloss Biebrich mehr als 100 Athleten der hessischen Polizei für ihre sportlichen Erfolge ausgezeichnet. Neben beeindruckenden Leistungen standen auch Teamgeist und Vorbildfunktion im Mittelpunkt der Feier. Einige Sportler wurden besonders geehrt. Die Sportförderung nimmt eine wichtige Rolle ein.
Foto: HMdI
Im Schloss Biebrich in Wiesbaden sind mehr als 100 Angehörige der hessischen Polizei für ihre sportlichen Erfolge ausgezeichnet worden.
Innenstaatssekretär Martin Rößler (CDU) und der Vorsitzende des Hessischen Polizeisportausschusses, Polizeidirektor Stefan Müller, würdigten die Leistungen der Athleten in einem feierlichen Rahmen. Im Mittelpunkt standen sportliche Spitzenleistungen, Disziplin und ein ausgeprägter Teamgeist.
Bedeutung des Sports für die Polizei
Innenstaatssekretär Martin Rößler betonte in seiner Ansprache die Rolle des Polizeisports in Hessen. Er sagte: „Die heutige Ehrung bildet den Höhepunkt eines sportlich sehr erfolgreichen Jahres für die Polizei Hessen. Unsere Polizeisportler sind 2025 im In- und Ausland zu zahlreichen Meisterschaften angetreten und haben eine beeindruckende Zahl an Spitzenplatzierungen erreicht.
Das Wettkampfjahr bot mit Polizeimeisterschaften auf hessischer, deutscher und europäischer Ebene ein breites Spektrum sportlicher Herausforderungen von der Leichtathletik über Mannschaftssportarten bis hin zu einsatznahen Disziplinen.“
Training für Dienstalltag
Rößler hob hervor, dass sportliche Erfolge nicht nur Leistungsfähigkeit und Disziplin widerspiegeln, sondern auch den Teamgeist stärken. Regelmäßiges Training sei für die hohen körperlichen und mentalen Anforderungen des Polizeiberufs unverzichtbar.
Der Dienstsport sei daher fest im behördlichen Gesundheitsmanagement verankert und werde durch moderne, auf den Polizeialltag zugeschnittene Angebote unterstützt.
Vorbilder im Dienstalltag
Der Innenstaatssekretär unterstrich zudem die verbindende Wirkung des Sports. Er erklärte: „Sport verbindet, motiviert und schafft Gemeinschaft. Er leistet einen wichtigen Beitrag zur Einsatzbereitschaft unserer Polizei, aber auch zur Attraktivität der Polizei Hessen als Arbeitgeber.
Die heute Geehrten vereinen sportliche Spitzenleistungen mit hoher Professionalität im Dienst und übernehmen damit eine wichtige Vorbildfunktion für ihre Kollegen. Gleichzeitig sind sie glaubwürdige Botschafter einer leistungsfähigen, modernen und gesunden Polizei Hessen.“
Auszeichnungen für besondere Leistungen
Den Höhepunkt der Veranstaltung bildete die Ehrung von Polizeioberkommissarin Anna-Laethisia Schimek aus dem Bereich Speedskating und Eisschnelllauf. Sie wurde als „Polizeisportlerin des Jahres 2025“ in der Kategorie Spitzensportförderung ausgezeichnet.
Eine weitere besondere Würdigung erhielt Polizeioberkommissarin Meike Weber, die nach einer erfolgreichen Karriere mit zahlreichen nationalen und internationalen Erfolgen, darunter bei Europäischen Polizeimeisterschaften, ihre aktive Laufbahn beendet hat.
Entwicklung der Sportförderung
Die Sportförderung der Polizei Hessen besteht seit 2005 und hat sich zu einem festen Bestandteil der Organisation entwickelt. Mit der Einrichtung von Sportfördergruppen wurden Strukturen geschaffen, die es talentierten Athleten ermöglichen, Spitzensport, Studium und Polizeidienst miteinander zu verbinden.
In den vergangenen zwanzig Jahren haben zahlreiche Angehörige der hessischen Polizei bei nationalen und internationalen Wettkämpfen herausragende Ergebnisse erzielt. Erfolge bei Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften sowie den World Games verdeutlichen die Bandbreite und Leistungsstärke der geförderten Sportlerinnen und Sportler.
Blick in die Zukunft
Abschließend betonte Rößler in Wiesbaden die Bedeutung der Sportförderung für die Nachwuchs- und Personalstrategie der Polizei Hessen. Er sagte: „Die Sportförderung der Polizei Hessen ist seit gut 20 Jahren ein tragender Bestandteil der Personal- und Nachwuchsstrategie. Sie schafft verlässliche Rahmenbedingungen, unter denen sportliche Spitzenleistungen überhaupt erst möglich werden. Gerade im Hochleistungssport sind eine klare Struktur und langfristige Planung entscheidend.
Mit den Sportfördergruppen ermöglichen wir es Athleten und Athletinnen, ihre eigene sportliche Entwicklung zu fördern und gleichzeitig eine polizeiliche Ausbildung zu absolvieren. Die bisherigen Erfolge auf nationaler und internationaler Ebene bestätigen die Qualität dieses Ansatzes. Deshalb werden wir die Sportförderung auch künftig gezielt fortführen und weiterentwickeln.“
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