Stadtmuseum Wiesbaden

Öffentliche Führung zum Holocaust-Gedenktag

Mitten in der Wiesbadener Innenstadt liegen Orte, an denen Geschichte bis heute spürbar ist, auch jene Kapitel, die schwer auf der Stadt lasten. Eine besondere Führung lädt jetzt dazu ein, den Spuren des Nationalsozialismus nachzugehen und zu entdecken, wie nah Vergangenheit und Gegenwart beieinanderliegen. Wer sich darauf einlässt, erlebt einen Rundgang, der mehr offenbart, als man auf den ersten Blick vermutet.

Von: |Erschienen am: 27. Januar 2026 16:46|

Foto: Archivfoto / Stiftung Stadtmuseum Wiesbaden - Foto: M. Stirn

Rund um den internationalen Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus und des Holocaust, am 27. Januar, beteiligt sich das „sam “ – Stadtmuseum am Markt an der städtischen Reihe „Erinnern an die Opfer“.

Unter dem Titel „Wiesbaden im Nationalsozialismus“ lädt das Museum zu einer öffentlichen Führung ein, die sich mit der lokalen Geschichte dieser Zeit auseinandersetzt.

Termin und Rahmen

Die Führung findet am Sonntag, 1. Februar, von 11:30 bis 13:30 Uhr statt. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Da die Gruppengröße begrenzt ist, empfiehlt sich ein rechtzeitiges Erscheinen. Treffpunkt ist das Stadtmuseum am Markt am Wiesbadener Marktplatz.

Historische Hintergründe

Im Mittelpunkt des Rundgangs steht die Entwicklung Wiesbadens während der NS-Zeit. Die NSDAP gewann in der Stadt früh an Einfluss, wodurch Wiesbaden zu einem bedeutenden Ort für Propaganda und Militarismus wurde.

Viele Schauplätze dieser Zeit sind bis heute im Stadtbild Wiesbadens sichtbar. Die Führung führt zu zentralen Orten nationalsozialistischer Herrschaft, Propaganda und Verbrechen im Stadtzentrum.

Vertiefung im Museum

Nach dem Rundgang werden die Eindrücke im Stadtmuseum am Markt vertieft. Dort veranschaulichen ausgewählte Exponate die lokale NS-Geschichte und machen die historischen Zusammenhänge greifbar.

Angebot für Schulklassen

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe nehmen auch acht Schulklassen an dem Rundgang teil. Diese speziell konzipierten Führungen wurden durch die Schul-Stiftung ermöglicht und sollen jungen Menschen einen fundierten Zugang zur Geschichte des Nationalsozialismus ihrer Stadt bieten.

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