Kulturelle Impulse
Neue Förderrunde bringt kreative Partnerschaften an die Schulen
Wiesbadens Schulen dürfen sich auf neue kreative Impulse freuen: Ein Fachgremium hat jetzt erneut mehrere Projekte ausgewählt, die Schülern ungewöhnliche Zugänge zu Kunst und Kultur eröffnen sollen. Welche Ideen diesmal überzeugen konnten und warum die Zusammenarbeit mit Kulturschaffenden dabei eine besondere Rolle spielt, zeigt ein Blick auf die aktuelle Förderrunde.
Foto: Logo Landeshauptstadt Wiesbaden
Die Landeshauptstadt Wiesbaden unterstützt auch im zweiten Schulhalbjahr 2025/2026 erneut Projekte der kulturellen Bildung an Schulen.
Ein Fachgremium hat im Dezember 2025 über die Anträge der inzwischen neunten Förderrunde entschieden. Zwölf Vorhaben erhielten diesmal eine Zusage.
Kooperation zwischen Schulen und Kulturschaffenden
Gefördert werden Projekte, die gemeinsam von einer Wiesbadener Schule und einer Kultureinrichtung, einem Kulturverein oder freien Künstlern entwickelt werden.
Wichtig ist dabei, dass keine fertigen Programme eingekauft werden. Stattdessen sollen Schulen und Kulturpartner gemeinsam mit der Schülerschaft eine eigene Idee erarbeiten und ausgestalten.
Kriterien der Förderung
Die ausgewählten Anträge erfüllen zentrale Prinzipien kultureller Bildung. Dazu gehören ästhetische Erfahrungen durch aktive Beteiligung, hohe künstlerische und pädagogische Qualität, eine stärkenorientierte Herangehensweise sowie ein prozessorientiertes Arbeiten, das Fehler zulässt.
Zudem sollen die Projekte zur Kulturförderung neue Impulse setzen und den Unterricht sinnvoll ergänzen. Eine Anschlussförderung ist bis zu zwei Mal möglich.
Praktische Zugänge zu Kunst und Kultur
Ziel des Programms ist es, Kindern und Jugendlichen von Wiesbadener Schulen über verschiedene Zeiträume hinweg praktische Begegnungen mit kulturellen und künstlerischen Themen zu ermöglichen.
Die Projekte sollen ihnen neue Ausdrucksformen eröffnen und kreative Fähigkeiten stärken.
Stadt betont Vielfalt der eingereichten Konzepte
„Die bewilligten Anträge zeichnen sich durch eine facettenreiche Themenauswahl und kreative Leistung aus“, erklärt Kulturdezernent Dr. Hendrik Schmehl (SPD).
Besonders hervorzuheben sei, dass die Schüler in vielen Konzepten zur Kooperation mit Kulturschaffenden eigenständig handeln und ihre unterschiedlichen gestalterischen Fähigkeiten einbringen.
Weitere Fördermöglichkeiten
Für kleinere Vorhaben mit einem Finanzbedarf von bis zu 800 Euro können weiterhin Anträge über das digitale Antragsportal gestellt werden. Informationen zu den Förderrichtlinien und zum Verfahren stehen online unter www.wiesbaden.de/kultur/kultur-machen/kulturfoerderung-stadt/kulturelle-bildung-an-schulen bereit.
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