Kriminalität

Drogenkauf endet mit Faustschlag und Raub in Wiesbaden

Ein versuchter Drogenkauf in Wiesbaden nahm am Donnerstagabend einen gewaltsamen Ausgang. Ein 29-jähriger Mann wurde nicht nur Opfer eines Raubes, sondern auch körperlich attackiert, nachdem er mit der Qualität der erworbenen Ware unzufrieden war. Die Täter flüchteten unerkannt.

Von: |Erschienen am: 23. Januar 2026 14:48|

Symbolfoto: Polizei-Beratung

Die Grünanlagen rund um den Wiesbadener Hauptbahnhof wurden am Donnerstagabend, 22. Januar, zum Schauplatz einer kriminellen Auseinandersetzung. In den Reisinger Anlagen traf sich ein 29-Jähriger mit zwei Unbekannten, um Cannabis zu erwerben. Doch was als illegales Geschäft begann, endete für den Käufer im Krankenhaus.

Streit um die Qualität – Dealer schlägt zu

Nachdem das Rauschgift den Besitzer gewechselt und der 29-Jährige bezahlt hatte, kam es zum Streit. Der Käufer war mit der Qualität des gelieferten Cannabis unzufrieden und forderte eine Rückabwicklung des Geschäfts. Er gab die Drogen zurück und verlangte sein Geld zurück.

Anstatt auf die Forderung einzugehen, eskalierte die Situation sofort. Einer der beiden Dealer schlug dem Wiesbadener unvermittelt mit der Faust ins Gesicht. Während das Opfer benommen zurückblieb, flüchteten die beiden Männer samt dem Geld und den Drogen vom Tatort.

Täterbeschreibung der Polizei

Der 29-Jährige konnte die flüchtigen Täter gegenüber der Polizei nur vage beschreiben. Die Ermittler fahnden nach zwei Männern mit folgendem Erscheinungsbild:

  • Herkunft: Südwestasiatisch („afghanisch aussehend“)

  • Kleidung: Einer der Täter trug eine auffällige rot-schwarze Jacke.

Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang erneut davor, dass sich Käufer in der Drogenszene nicht nur strafbar machen, sondern sich auch einem erheblichen Risiko aussetzen, Opfer von Gewaltverbrechen und Raubüberfällen zu werden.

Zeugen gesucht

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die am Donnerstagabend verdächtige Beobachtungen in den Reisinger Anlagen gemacht haben, sich zu melden. Hinweise werden unter der Rufnummer des zuständigen Reviers entgegengenommen.

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