Wallauer Spange
FREIE WÄHLER Wiesbaden prangern jahrelange Blockade an
Seit Jahren wird die Wallauer Spange bei Wiesbaden als wichtiger Schritt für eine bessere Anbindung gefeiert. Doch nun scheint das Projekt aufgrund fehlender Finanzieller vorerst auf Eis zu liegen. Der Frust bei den Menschen vor Ort wächst. Nun ziehen die FREIE WÄHLER eine deutliche Linie und stellen unbequeme Fragen, die aus Ihrer Sicht längst überfällig sind.
Foto: Logo FREIE WÄHLER Wiesbaden
Politische Unklarheit und fehlende Entscheidungen prägen nach Ansicht der FREIE WÄHLER Wiesbaden weiterhin die Zukunft der Wallauer Spange.
Trotz wiederholter politischer Zusagen stehe das Infrastrukturprojekt erneut ohne gesicherte Finanzierung, ohne belastbaren Zeitplan und ohne klare Perspektive da. Für die FREIE WÄHLERist dies Ausdruck eines grundlegenden Problems in der Verkehrspolitik. Zuvor hatten bereits die SPD Wiesbaden Kritik an der Situation geäußert. Oberbürgermeister Mende (SPD) und Verkehrsdezernent Kowohl zeigten sich besorgt.
Kritik an jahrelanger Unentschlossenheit
Der Kreisvorsitzende Matthias Bedürftig wirft den verantwortlichen politischen Akteuren mangelnde Konsequenz und fehlende Verantwortungsübernahme vor:
„Man kann ein Projekt nicht über Jahre hinweg ankündigen, feiern und in Sonntagsreden loben – und sich dann wegducken, wenn es konkret wird“, sagt Bedürftig. Aus seiner Sicht sei die Situation kein Einzelfall, sondern ein Symptom für eine Politik, „die lieber verwaltet als gestaltet“.
Uneinheitliche Positionen der Parteien
In den vergangenen Jahren hätten sich die etablierten Parteien je nach politischer Lage unterschiedlich zur Wallauer Spange positioniert, mal als Befürworter, mal als stille Mitläufer, mal mit Verweis auf andere Zuständigkeiten.
Eine klare Linie habe gefehlt, ebenso verbindliche Entscheidungen. Dass das Projekt nun erneut ins Stocken geraten sei, komme daher wenig überraschend.
Verlorene Zeit und schwindendes Vertrauen
Die FREIE WÄHLER betonen, dass eine frühere Fokussierung auf realistische Planung und kommunalen Sachverstand das Projekt deutlich weitergebracht hätte. Stattdessen seien Zeit und Vertrauen verspielt worden.
„Wir sind keine Partei der großen Versprechungen, sondern der umsetzbaren Lösungen“, so Bedürftig. „Verkehrspolitik muss sich daran messen lassen, ob sie funktioniert – nicht daran, wie gut sie sich ankündigen lässt.“
Strukturelle Probleme im Verkehrsbereich
Nach Einschätzung der FREIE WÄHLER zeigt sich gerade im Verkehrssektor ein grundlegendes Defizit: Während Pendler täglich mit Verspätungen, Umwegen und schlechten Anschlüssen zu kämpfen hätten, verstrickten sich politische Verantwortliche in Zuständigkeitsfragen und langfristigen Absichtserklärungen.
Für die kommende Kommunalwahl setzen die FREIE WÄHLERdaher einen Schwerpunkt auf Verkehr und Mobilität und das mit dem Anspruch, Projekte realistisch zu bewerten und Entscheidungen konsequent umzusetzen.
Forderungen an die Verantwortlichen
Die FREIE WÄHLERWiesbaden verlangen nun klare Aussagen zur Zukunft der Wallauer Spange. Dazu gehören eine eindeutige politische und finanzielle Positionierung, Transparenz über Verantwortlichkeiten sowie kurzfristige Maßnahmen zur Verbesserung des bestehenden Bahn- und Nahverkehrs unabhängig vom weiteren Verlauf des Projekts.
Abschließend mahnt Bedürftig: „Der jetzige Zustand ist ein Armutszeugnis für alle, die Verantwortung tragen aber er ist auch eine Mahnung. Wiesbaden braucht eine Verkehrspolitik, die liefert. Genau dafür stehen die FREIE WÄHLER.“
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