Verkehrsunfall
Rettungshubschrauber landet nach Kollision auf der A3 bei Niedernhausen
Spektakulärer Einsatz am frühen Sonntagabend auf der Autobahn 3 bei Wiesbaden. Nach einem schweren Zusammenstoß zwischen einem BMW und einem Renault musste die Autobahn für die Landung des Rettungshubschraubers „Christoph 77“ voll gesperrt werden. Ein Wagen kippt nach der Kollision auf die Seite.
Foto: Feuerwehr Wiesbaden
Ein Fahrstreifenwechsel mit fatalen Folgen sorgte am Sonntag, 18. Januar, für eine kurzzeitige Vollsperrung der Bundesautobahn 3 in Fahrtrichtung Köln. Gegen 18:06 Uhr kam es rund einem Kilometer vor der Abfahrt Niedernhausen zu einem schweren Verkehrsunfall, der ein Großaufgebot an Rettungskräften auf den Plan rief.
Renault kippt nach Kollision auf die Seite
Nach ersten Erkenntnissen der Autobahnpolizei Wiesbaden beabsichtigte der Fahrer eines grauen Renault, von der rechten auf die linke Fahrspur zu wechseln. Dabei übersah er einen schwarzen BMW, der sich auf der Überholspur befand. Es kam zu einer heftigen seitlichen Kollision.
Durch die Wucht des Aufpralls geriet der Renault ins Schleudern und prallte mit voller Wucht gegen die Mittelschutzplanke. Von dort wurde der Wagen abgewiesen und kippte schließlich auf die Fahrbahnseite.
Rettungshubschrauber „Christoph 77“ im Einsatz
Da das Schadensbild zunächst auf schwere Verletzungen hindeutete, landete der in der Nähe befindliche Rettungshubschrauber Christoph 77 direkt auf der Autobahn. Für die sichere Landung und den Einsatz der Retter musste die A3 in beide Fahrtrichtungen kurzzeitig voll gesperrt werden.
Entwarnung nach medizinischer Untersuchung
Die beiden Fahrzeuginsassen in den beiden Pkw wurden vor Ort eingehend medizinisch von den Einsatzkräften untersucht. Wie die Feuerwehr Wiesbaden mitteilte, erlitten sie lediglich leichte Verletzungen und mussten nicht in ein Krankenhaus transportiert werden. Beide konnten nach der Behandlung vor Ort entlassen werden.
Hoher Sachschaden
Die Autobahnpolizei Wiesbaden hat die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang übernommen. Den entstandenen Sachschaden schätzen die Beamten auf insgesamt circa 20.000 Euro.
Nachdem der Hubschrauber wieder abgehoben hatte, konnte die Vollsperrung zügig aufgehoben werden. Während der Bergungsarbeiten des auf der Seite liegenden Wracks kam es lediglich zu kurzzeitigen Verkehrsbehinderungen.
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