Kommunalwahl 2026
Breiter aufgestellt denn je: PRO AUTO startet in den Wiesbaden-Wahlkampf
Mit frischem Selbstbewusstsein und einem ungewöhnlich umfangreichen Kandidatenfeld geht PRO AUTO in Wiesbadens Kommunalwahljahr. Die Partei setzt auf bekannte Köpfe, neue Akzente und ein Programm, das weit über Verkehrspolitik hinausreicht. Welche Ziele sie sich gesteckt hat und warum der Wahlabend für Wiesbaden spannend werden könnte im Bericht.
Fotos: Pro Auto
Mitglieder der Partei PRO AUTO – Die Bürgerlichen! haben auf ihrer jüngsten Versammlung die Weichen für die Kommunalwahl am 15. März 2026 gestellt.
Neben der Verabschiedung des Wahlprogramms präsentierte die Partei ihre Listen für die Stadtverordnetenversammlung sowie für die Ortsbeiräte Biebrich und Südost.
Breites Kandidatenfeld für Wiesbaden
Parteivorsitzender und Stadtverordneter Christian Hill zeigte sich zufrieden mit der personellen Aufstellung. Insgesamt 40 Kandidaten treten für die Stadtverordnetenversammlung an.
Für den Ortsbeirat Biebrich wurden elf, für Südost fünf Bewerber nominiert. Hill betonte: “Dies ist für eine kleine, noch relativ junge Partei sehr ordentlich.”
Spitzenkandidat bestätigt
Hill wurde einstimmig zum Spitzenkandidaten für die Kommunalwahl gewählt. Auf den folgenden Listenplätzen bis Rang zehn stehen Günther Schaefer, Peer-Sebastian Tiebing, Jens-Werner Wieltsch, Konstantin Hünewinkel, Carola Klarmann, Peer-Alvar Schneider, Saskia Fischer, Serdar Aslan und Günny Hübner.
Listen für die Ortsbeiräte
Die Liste für den Ortsbeirat Biebrich wird von Günny Hübner, Konstantin Hünewinkel und Saskia Fischer angeführt. Im Ortsbezirk Südost kandidieren Erik Heinzmann, Anke Thomas und Thomas Spintig.
Thematische Schwerpunkte
Als zentrales Ziel nennt PRO AUTO die Ablösung der im Rathaus regierenden Links-Kooperation, der die Partei nach eigener Darstellung eine negative Wirkung auf Wiesbaden zuschreibt.
Neben der Verkehrspolitik rückt die Partei weitere Themen wie Stadtentwicklung, Wirtschaft, Sicherheit und Ordnung stärker in den Fokus. Im Vergleich zur letzten Wahl sieht sich PRO AUTO breiter aufgestellt, ohne jedoch einen Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben.
Mobilität bleibt Kernthema
Der Einsatz für die Rechte der Autofahrer bleibt laut Partei ein Schwerpunkt. Dazu zählen der Widerstand gegen eine mögliche Citybahn, der Erhalt von Parkraum, die Rücknahme aus Sicht der Partei problematischer Verkehrsmaßnahmen sowie die Ablehnung des Ostfeld-Projekts. Wiesbadens Autofahrer sind einiges gewohnt. Kaum ist die Schwalbacher Straße in neuer Verkehrsführung freigegeben, muss sie wegen einer längerfristigen Baustelle bereits erneut umorganisiert werden.
Weitere Programmpunkte sind Forderungen nach mehr Sicherheit und Sauberkeit in der Innenstadt, der Abbau von Bürokratie, strukturelle Reformen städtischer Gesellschaften sowie die Senkung von Grund- und Gewerbesteuer. Das vollständige Programm ist auf der Webseite der Partei abrufbar.
Ausblick auf den Wahlkampf
PRO AUTO kündigt an, ihre Arbeit im Rathaus fortsetzen und zusätzliche Mandate gewinnen zu wollen, sowohl in der Stadtverordnetenversammlung als auch in den Ortsbeiräten.
Zum Abschluss der Versammlung rief Christian Hill den neuen Wahlkampf-Slogan aus: “Am 15. März PRO AUTO – Die Bürgerlichen! Wir sind bereit!”
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