Einsatz
Eskalation in Bierstadt: 14-Jähriger greift Polizisten aus Hinterhalt an
Dramatischer Einsatz am Dienstagnachmittag in Wiesbaden-Bierstadt. Ein psychisch auffälliger Jugendlicher hat nach einer Verfolgungsjagd einen Polizeibeamten unvermittelt angegriffen. Sowohl der Polizist als auch der 14-Jährige wurden bei der anschließenden Festnahme verletzt.
Symbolfoto
Was als Hilferuf wegen einer häuslichen Randale begann, endete am Dienstag, 13. Januar, in einem gefährlichen Polizeieinsatz. Um etwa 15:00 Uhr wurde die Ordnungshüter alarmiert, da ein 14-jähriger Junge in einer Wohnung massiv randalierte. Bevor die Beamten eintrafen, hatte der Jugendliche das Haus Wiesbadener Ortsteil Bierstadt in einem hochgradig aggressiven im Zustand verlassen.
Verfolgungsjagd zu Fuß durch Bierstadt
Die Polizei leitete umgehend eine Fahndung im Stadtteil ein. Als eine Streife den Jungen sichtete, ergriff dieser sofort die Flucht. Die Beamten nahmen zu Fuß die Verfolgung auf, um den Jugendlichen aufgrund seines psychischen Ausnahmezustands und der Eigen- sowie Fremdgefährdung festzusetzen.
Angriff aus dem Hinterhalt
Gegen 15:45 Uhr eskalierte die Situation im Bereich der Straße „Am Wolfsfeld“. Der 14-Jährige nutzte eine Häuserecke als Deckung, blieb dort stehen und wartete auf seine Verfolger. Als der erste Polizeibeamte um die Ecke kam, griff der Junge diesen völlig unvermittelt und massiv an.
Den Einsatzkräften gelang es jedoch, den Angriff abzuwehren und den tobenden Jugendlichen zu Boden zu bringen. Bei dem Gerangel erlitten sowohl der Polizeibeamte als auch der 14-Jährige Verletzungen.
Einlieferung ins Krankenhaus und Strafverfahren
Aufgrund seines psychischen Zustands und der erlittenen Verletzungen wurde der Jugendliche unter Polizeibegleitung zur weiteren Untersuchung und Behandlung mit einem Rettungswagen in ein Wiesbadener Krankenhaus gebracht.
Trotz des Alters und des psychischen Hintergrunds leitete die Polizei ein Ermittlungsverfahren wegen des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung ein. Die weiteren Ermittlungen zum genauen Ablauf des Vorfalls dauern an.
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