Rettugseinsatz

Pfefferspray-Attacke an der Kerschensteinerschule – Mehrere Schüler verletzt

Schrecken am Mittwochvormittag in der Wiesbadener Kerschensteinerschule. Ein Unbekannter hat in einem Gebäudetrakt Pfefferspray versprüht. Mehrere Schüler klagten über Atemwegsreizungen, was einen Großeinsatz von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst auslöste.

Von: |Erschienen am: 14. Januar 2026 14:15|

Symbolfoto

Hektik statt Unterricht in der Welfenstraße am späten Mittwochvormittag, 14. Januar. Gegen 11:45 Uhr ging der Notruf bei den Rettungskräften in Wiesbaden ein. In einem Trakt der Berufsschule war Reizgas versprüht worden. Die Polizei, die Feuerwehr und zahlreiche Rettungswagen rückten umgehend zum Schulgelände aus.

Acht Verletzte nach Reizgas-Vorfall

Ersten Erkenntnissen der Polizei zufolge wurde das Pfefferspray offenbar ziellos in einem Gebäudeteil freigesetzt. Die Auswirkungen waren dennoch deutlich. Sechs Schülerinnen und Schüler erlitten leichte Verletzungen in Form von Reizungen und mussten noch vor Ort vom Rettungsdienst medizinisch versorgt werden. Zwei weitere Betroffene suchten im Anschluss selbstständig ein Krankenhaus auf, um ihre Beschwerden behandeln zu lassen.

Die Feuerwehr übernahm umgehend die Belüftung des betroffenen Traktes, um die gefährliche Konzentration des Sprays aus den Räumlichkeiten zu entfernen.

Täter flüchtig – Polizei sucht Zeugen

Trotz der schnellen Präsenz der Beamten des 1. Polizeireviers Wiesbaden, konnte die verantwortliche Person bislang nicht gefasst werden. Auch das Tatmittel – die Pfefferspraydose – wurde bisher nicht aufgefunden. Die Hintergründe der Tat sind derzeit noch völlig unklar. Die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung wurden aufgenommen.

Die Polizei bittet nun um Mithilfe aus der Schülerschaft oder von Passanten, die zur Tatzeit verdächtige Beobachtungen gemacht haben. Hinweise nimmt das 1. Polizeirevier am Platz der Deutschen Einheit unter der Telefonnummer 0611 / 345-2140 entgegen.

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