Bürgerengagement
Wiesbadener Thomas Michel erhält Bundesverdienstkreuz 1. Klasse
In Wiesbaden wurde jetzt ein Mann ausgezeichnet, der seit vielen Jahren weit mehr tut, als man auf den ersten Blick sieht. Sein Einsatz reicht tief in die Stadtgemeinschaft hinein. Nun würdigt der Bund dieses außergewöhnliche Engagement mit einer besonderen Auszeichnung, die nur wenigen zuteil wird. Wer hinter dieser Ehrung steht und was sie bedeutet, zeigt ein Blick auf eine bemerkenswerte Lebensleistung.
Foto: HMdF
Thomas Michel aus Wiesbaden ist mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland in der Stufe „Verdienstkreuz 1. Klasse“ geehrt worden.
Finanzminister Professor Dr. R. Alexander Lorz (CDU) überreichte ihm die Auszeichnung des Bundespräsidenten im Rahmen einer Feierstunde und würdigte dabei Michels langjähriges Wirken für die Stadtgesellschaft.
Würdigung durch den Finanzminister
„Thomas Michel hat durch seinen unermüdlichen Einsatz zur Stärkung der Stadtgemeinschaft und Wirtschaft, Förderung der Jugend sowie Unterstützung von Menschen mit Handicap einen großen Beitrag zu Wiesbadens Entwicklung geleistet.
Sein Wirken zeichnet sich dabei stets durch große Tatkraft und Handeln zum Wohle der Gesellschaft aus, er ist ein Macher im besten Sinn. Sein Engagement ist beispielgebend. Dafür danken wir ihm auch im Namen des Bundespräsidenten herzlich!“
Gründung der Wiesbaden Stiftung
Michel absolvierte eine kaufmännische Ausbildung und führte ab 1981 das traditionsreiche Familienunternehmen Teppich Michel, das er 2025 schloss. Im Jahr 2003 gehörte er zu den Gründern der Wiesbaden Stiftung und leitete sie seither.
Die Stiftung unterstützt Projekte in Bereichen wie Wissenschaft, Bildung, Kultur, Umwelt- und Naturschutz, Denkmalpflege sowie Jugend- und Altenhilfe.
Bedeutung der Einrichtung
Finanzminister Dr. Lorz würdigte Michel weiter: „Durch sein großes Engagement als Gründungsmitglied und Leiter der Wiesbaden Stiftung und der damit verbundenen Projekte ist Thomas Michel eine feste Größe in der Wiesbadener Stadtgesellschaft. Vor allem die Förderung der Jugend war ihm immer besonders wichtig:
So war ihm die Entwicklung des Leonardo-Schul-Awards zur Ehrung besonderer Schülerprojekte ein Herzensanliegen. Der von ihm mitgegründete und durch die Wiesbaden Stiftung unterstützte Preis ist eine wichtige und anerkannte Auszeichnung in unserer Stadt.“
Breites Engagement über viele Jahre
Der Leonardo-Schul-Award war eines der ersten Projekte unter Michels Leitung. Die Wiesbaden Stiftung erhielt im Laufe der Jahre zahlreiche Auszeichnungen, darunter 2006 den Titel „Beste Bürgerstiftung Deutschlands“ und 2019 den Deutschen Stifterpreis.
Neben seiner Arbeit für die Stiftung engagiert sich Michel seit 2009 im Verein Barrierefrei starten e.V., der junge Menschen mit Handicap auf dem Weg in eine Berufsausbildung begleitet. Zudem ist er seit 1995 Fördermitglied der Wirtschaftsjunioren der Industrie- und Handelskammer Wiesbaden und war von 2000 bis 2011 Beisitzer im Vorstand des Kur- und Verkehrsvereins Wiesbaden. Für sein langjähriges Ehrenamt erhielt er bereits 2015 die Goldene Bürgermedaille der Landeshauptstadt.
Weitere Anerkennung durch den Finanzminister
Abschließend erklärte Christdemokrat Lorz: „Neben der Wiesbaden Stiftung hat sich Thomas Michel zudem sehr für den Verein Barrierefrei starten e.V. eingesetzt. Seit 2009 unterstützt dieser junge Menschen mit Handicap auf dem Weg in Berufsausbildungen, sodass sie ein selbstbestimmtes Leben führen können.
In zahlreichen weiteren Funktionen hat sich er sich außerdem langjährig in der Industrie- und Handelskammer Wiesbaden engagiert sowie im hiesigen Kur- und Verkehrsverein.“
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