Sicherheit
Halloween-Bilanz der Polizei in Wiesbaden: Viele Kontrollen, brennende Mülltonnen und ein Auto
Großeinsatz für Sicherheit in der Gruselnacht: Von Samstagnachmittag bis in die frühen Morgenstunden des Sonntags waren zahlreiche Kräfte der Landespolizei, der Stadtpolizei und der US-Militärpolizei im gesamten Stadtgebiet im Einsatz. Unter dem Konzept „Sicheres Wiesbaden“ wurden gezielt 71 Personen kontrolliert. Während die frühen Abendstunden friedlich von Familien mit Kindern geprägt waren, sorgten später Jugendgruppen für Unruhe. Trotz des massiven Kontrolldrucks brannten vor allem in Mainz-Kastel mehrere Mülltonnen sowie ein Fahrzeug.
Symbolfoto
Um Ausschreitungen, Vandalismus und Ruhestörungen in der Nacht des Schreckens frühzeitig zu unterbinden, setzten die Sicherheitsbehörden in der Landeshauptstadt auch in diesem Jahr auf ein massives Aufgebot. Bei einsetzender Dämmerung am Halloween-Abend – Samstag, 31. Oktober, ab 16:30 Uhr, bis Sonntagmorgen, 1. November, etwa 03:00 Uhr – liefen die koordinierten Einsatzmaßnahmen unter dem Titel „Sicheres Wiesbaden“ im ganzen Stadtgebiet.
Aufgrund der Erfahrungen der vergangenen Jahre arbeiteten die Einsatzkräfte der Polizeidirektion Wiesbaden, der Stadtpolizei sowie der amerikanischen Military Police (MP) eng verzahnt zusammen. Die Streifen und Kontrollstellen wurden dabei nicht nur auf die bekannten Brennpunkte und Wohngebiete beschränkt, sondern flächendeckend auf alle Ortsteile Wiesbadens ausgeweitet.
Hoher Kontrolldruck und 71 Überprüfungen
Über die gesamte Einsatzdauer hinweg herrschte im Stadtgebiet ein spürbar hoher Kontrolldruck. Die Sicherheitskräfte verzeichneten durchweg ein hohes Personenaufkommen auf den Straßen und Plätzen.
Das Bild wurde überwiegend von friedlichen Familien mit kostümierten Kindern geprägt, die beim traditionellen „Trick or Treat“ von Tür zu Tür zogen.
Am späte Abend- und Nachtstunden dominierten zunehmend Jugendgruppen das Straßenbild.
Insgesamt unterzogen die Beamtinnen und Beamten im Laufe der Nacht 71 Personen einer gezielten Personenkontrolle. Der überwiegende Teil der Kontrollierten zeigte sich dabei kooperativ gegenüber den Ordnungshütern.
Brandstiftungen in Kastel – Sieben Mülltonnen und ein Pkw brennen
Gänzlich ohne Zwischenfälle blieb die Nacht jedoch nicht. Trotz der flächendeckenden Präsenz und der engmaschigen Kontrollen gelang es Jugendgruppen, in einigen Bereichen Sachbeschädigungen zu begehen.
Vor allem im Stadtteil Mainz-Kastel kam es zu mehreren vorsätzlichen Brandstiftungen. Die Einsatzkräfte mussten ausrücken, um Brände zu löschen und Spuren zu sichern. Insgesamt fertigte die Polizei sieben Strafanzeigen wegen Sachbeschädigung durch das Inbrandsetzen von Mülltonnen. Zudem wurde eine weitere Strafanzeige wegen der Brandstiftung an einem geparkten Kraftfahrzeug aufgenommen.
Die alarmierte Feuerwehr löschte die brennenden Müllbehälter. Die Ermittlungen zu den mutmaßlichen Brandstiftern in Mainz-Kastel dauern an.
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