Verkehr
Sanierung der B455 bei Fort Biehler biegt auf die Zielgerade ein
Aufatmen für Zehntausende Pendler zwischen Wiesbaden, Erbenheim und Mainz-Kastel: Die Sanierung der vielbefahrenen Bundesstraße 455 auf Höhe des Fort Biehler steht kurz vor dem Abschluss. Nach einem unvorhergesehenen Baustopp wegen eines Schadstoff-Verdachts werden zum Monatsende alle Fahrbahnen sowie die gesperrten Anschlussstellen wieder uneingeschränkt befahrbar sein.
Symbolfoto
Die monatelange Geduldsprobe auf einer der wichtigsten Verkehrsachsen der hessischen Landeshauptstadt nähert sich ihrem Ende. Die grundhafte Instandsetzung der Bundesstraße 455 (Boelckestraße) auf Höhe des Fort Biehler in Wiesbaden-Erbenheim wird am Freitag, 30. Oktober, offiziell beendet, das teile am Donnerstag, 15. Oktober, Hessen Mobil mit.
Nach dem planmäßigen Abschluss der eigentlichen Asphalt- und Straßenbauarbeiten beginnt ab Dienstag, 27. Oktober, der schrittweise Rückbau der umfangreichen Verkehrsführung und Absicherungen. Um den dichten Berufsverkehr auf der Hauptschlagader nicht noch zusätzlich zu belasten, finden diese Abbauarbeiten überwiegend in den verkehrsarmen Nachtstunden statt.
Gesperrte Rampen und Ausfahrten bald wieder offen
Mit dem planmäßigen Abschluss des Rückbaus zum 30. Oktober fallen auch die massiven Umleitungen und Einschränkungen für die umliegenden Stadtteile weg:
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Autobahn-Anschlussstelle Kastel: Die derzeit gesperrten Zu- und Abfahrtsrampen werden wieder vollständig für den Verkehr geöffnet.
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B-455-Ausfahrt Wiesbaden-Erbenheim-Süd / Fort Biehler / Clay Kaserne: Der direkte Zubringer steht Autofahrern, Pendlern und den Kräften der US-Garnison wieder regulär zur Verfügung.
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Wohnsiedlung Fort Biehler: Die südliche Ausfahrt aus der Wohnsiedlung in Fahrtrichtung Kastel wird zeitgleich freigegeben.
Schadstoffverdacht sorgte für mehrwöchigen Baustopp
Dass das Projekt nicht wie ursprünglich avisiert bereits Anfang Oktober abgeschlossen werden konnte, hatte unvorhersehbare geologische Ursachen: Bei den Aushubarbeiten war im Trassenuntergrund ein Verdacht auf schädliche Altlasten aufgetreten.
Um Gefahren für Bauarbeiter und Umwelt absolut auszuschließen, mussten die Bauarbeiten unverzüglich gestoppt werden. Es folgten umfangreiche Bodenprobenahmen und mehrtägige Laboranalysen. Erst nach der gutachterlichen Entwarnung – der Verdacht erwies sich erfreulicherweise als völlig unbedenklich – konnten die Bagger wieder anrollen. Dieser Prüfprozess führte jedoch zu einem unvermeidbaren, mehrwöchigen Zeitverzug.
Kleinere Restarbeiten unter rollendem Rad
Ganz beendet ist das Bauvorhaben nach dem 30. Oktober allerdings noch nicht: Im direkten Nachgang werden entlang der Trasse noch neue Schutzplanken montiert sowie letzte Ausbesserungsarbeiten an den Banketten erledigt.
Diese Restmaßnahmen erfolgen jedoch unter rollendem Verkehr und werden tagsüber allenfalls mit sehr kurzzeitigen Fahrbahneinengungen oder Spurwegnahmen verbunden sein.
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Ab dem 18. Mai startet Hessen Mobil die grundhafte Erneuerung der Bundesstraße 455. Die Fahrbahn Richtung Wiesbaden […]

