Verkehr
Update zum Schiersteiner Kreuz: Welche Fahrbeziehungen zur A66 Richtung Frankfurt wirklich gesperrt sind
Verwirrung um die Verkehrseinschränkungen im Schiersteiner Kreuz: Während die ursprüngliche Behördenmeldung von einer Vollsperrung der A66 in Richtung Frankfurt sprach, zeigt sich vor Ort am Dienstag ein differenzierteres Bild. Betroffen ist vor allem der direkte Abzweig von der A643 auf die A66 in Fahrtrichtung Frankfurt sowie der unmittelbare Verflechtungsbereich. Wir bringen Licht ins Schilder-Chaos und erklären, wie Autofahrer am Dienstagnachmittag am schnellsten durch das Kreuz kommen.
Symbolfoto
Eine Eilmeldung der Autobahn GmbH des Bundes sorgte am Dienstagvormittag für Unruhe. Von einer Vollsperrung der A66 in Richtung Frankfurt zwischen dem Autobahnkreuz Schierstein und Wiesbaden-Biebrich war die Rede. Doch vor Ort auf den Straßen rund um das Schiersteiner Kreuz stellt sich die reale Verkehrssituation am Dienstagnachmittag, 13. Oktober, deutlich konkreter dar.
Entgegen der missverständlichen Formulierung ist nicht die gesamte Hauptfahrbahn der A66 blockiert. Die akuten Fahrbahnschäden betreffen vor allem die Verbindungsrampen und den Einfädelungsbereich:
Was aktuell gesperrt ist – und was rollt
Wer am Dienstag im Schiersteiner Kreuz unterwegs ist, muss auf folgende Verkehrsführungen achten:
Gesperrt:
- Der direkte Abbieger von der A643 aus Richtung Wiesbaden-Innenstadt / Schierstein kommend auf die A66 in Fahrtrichtung Frankfurt.
- Der unmittelbare Übergangsbereich hinter der Rampe zur A66, an dem der Fahrbahnbelag schadhaft ist.
Befahrbar (über Umleitung / Gegenrichtung):
- Die Auffahrt auf die A66 in Richtung Frankfurt ist weiterhin möglich, allerdings nur über die eingerichtete Wendeschleife: Verkehrsteilnehmer müssen auf der A643 zunächst in Richtung Mainz weiterfahren, an der Anschlussstelle Wiesbaden-Äppelallee wenden und aus Richtung Süden kommend über die A643 wieder ins Schiersteiner Kreuz einfahren. Von dort aus ist die Verbindung auf die A66 Richtung Frankfurt frei.
- Der Durchgangsverkehr auf der A66 aus Richtung Rheingau (Frauenstein) wird mit reduzierter Geschwindigkeit an der Schadstelle vorbeigeleitet bzw. über die Verflechtungsstreifen geführt.
Warum es zur Sperrung kam
Auslöser für die Maßnahme sind plötzliche, akute Fahrbahnschäden (unter anderem herausgebrochene Belagsteile und Betonschäden), die am Dienstagvormittag festgestellt wurden. Um Unfälle und Reifenschäden bei hoher Geschwindigkeit zu verhindern, sperrte die Autobahnmeisterei die betroffene Abbiegespur unverzüglich ab.
Die Reparaturtrupps der Autobahn GmbH Niederlassung West sind mit schwerem Gerät vor Ort, um den beschädigten Straßenabschnitt auszufräsen und schnellstmöglich zu asphaltieren.
Dauer der Einschränkungen
Die Arbeiten laufen unter Hochdruck. Da frisch eingebauter Asphalt jedoch aushärten muss, bleibt die Abbiegespur voraussichtlich bis in die Abendstunden bzw. bis zum Abschluss der Nacharbeiten gesperrt. Im beginnenden Feierabendverkehr ist an der Abfahrt Äppelallee sowie im Kreuzungsbereich mit Rückstaus zu rechnen.
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