Türen auf

Räume für Vielfalt und Mitgestaltung: Bundesweiter Tag der Offenen Kinder- und Jugendarbeit – Wiesbaden lädt in Jugendzentren ein

Sie sind unverzichtbare Ankerpunkte im Quartier: Jugendzentren, Schülercafés und offene Treffs bieten jungen Menschen einen sicheren Raum zum Wachsen, Mitbestimmen und Entfalten. Am Freitag, 25. September, beteiligt sich die Landeshauptstadt Wiesbaden am bundesweiten Aktionstag der Bundesarbeitsgemeinschaft der Offenen Kinder- und Jugendarbeit. Sowohl die städtischen Einrichtungen des Amtes für Soziale Arbeit als auch zahlreiche freie Träger öffnen ihre Türen, um die wertvolle Arbeit für Demokratie, Zusammenhalt und Chancengleichheit sichtbar zu machen.

Von: |Erschienen am: 25. September 2026 10:05|

Symbolfoto

Jugendliche brauchen Freiräume – Orte, an denen sie ohne Leistungsdruck zusammenkommen, eigene Ideen verwirklichen und mitbestimmen können. Um genau diese unverzichtbare Arbeit ins Rampenlicht zu rücken, hat die Bundesarbeitsgemeinschaft der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (BAG OKJA) für den heutigen Freitag, 25. September, zur bundesweiten Kampagne „Tag der OKJA 2026“ aufgerufen.

In ganz Deutschland und auch in der hessischen Landeshauptstadt machen zahlreiche Einrichtungen durch besondere Aktionen sichtbar, welchen essenziellen Beitrag die Offene Kinder- und Jugendarbeit für ein gelingendes, buntes und demokratisches Miteinander leistet.

„Orte, an denen junge Menschen Demokratie mitgestalten“

In Wiesbaden ziehen die kommunalen Teams und die freien Jugendhilfeträger an einem Strang. Einrichtungen des städtischen Amtes für Soziale Arbeit beteiligen sich ebenso engagiert wie die Jugendhäuser freier Initiativen im gesamten Stadtgebiet.

Wiesbadens neuer Sozialdezernent Andreas Kowol (Die Grüne) unterstreicht die enorme Bedeutung dieses Engagements. „Ich freue mich, dass auch die Kolleginnen und Kollegen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit vom Amt für Soziale Arbeit Wiesbaden und viele freie Träger der Jugendarbeit in diesem Jahr Teil des bundesweiten Aktionstags sind. Ich lade alle Wiesbadenerinnen und Wiesbadener ein, sich ein Bild dieser wichtigen Arbeit vor Ort zu machen“, so Kowol.

Gerade vor dem Hintergrund wachsender gesellschaftlicher Spannungen und antidemokratischer Tendenzen seien solche Begegnungsräume wichtiger denn je. Die Offene Kinder- und Jugendarbeit bietet geschützte Erfahrungsräume – völlig unabhängig von Herkunft, finanziellem Status oder familiärem Hintergrund. Kinder und Jugendliche lernen hier spielerisch, sich Gehör zu verschaffen, Verantwortung für die Gemeinschaft zu übernehmen und die Perspektiven anderer zu respektieren.

Reguläre Öffnungszeiten und digitaler Einblick

Der Aktionstag findet im Rahmen der regulären Öffnungszeiten der jeweiligen Zentren und offenen Treffs in den einzelnen Wiesbadener Stadtteilen statt. Interessierte Eltern, Anwohnerinnen und Anwohner sowie Neugierige sind herzlich eingeladen, vorbeizuschauen und mit den Pädagogen ins Gespräch zu kommen.

Einen umfassenden Überblick über die städtischen Jugendzentren und dezentralen Angebote finden Interessierte online unter: www.wiesbaden.de/…/jugendzentren

Ansprechpartner für Rückfragen

Für alle Fragen rund um die Kampagne, Angebote und Mitmachmöglichkeiten in Wiesbaden steht städtischer Koordinator Boris Seel gerne zur Verfügung:

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