Entwarnung

Hand in Hand für die Sicherheit: OB Mende dankt Einsatzkräften nach Bombensprengung in Erbenheim

Nach der erfolgreichen Sprengung von zwei Weltkriegsbomben im Ostfeld bei Erbenheim am Dienstagabend zieht die Stadt Wiesbaden eine durchweg positive Bilanz. Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende sprach allen beteiligten Einsatzkräften, Verwaltungsmitarbeitern und Hilfsorganisationen seinen ausdrücklichen Dank für die professionelle Arbeit aus. Ein besonderes Lob ging auch an die betroffenen Bürgerinnen und Bürger, die durch ihr besonnenes Verhalten für einen reibungslosen Ablauf sorgten.

Von: |Erschienen am: 22. September 2026 22:08|

Archivfoto: Daniel Becker

Das schnelle und koordinierte Handeln aller Beteiligten hat am Dienstagabend, 22. September, im Wiesbadener Ostfeld bei Erbenheim direkt an der B455 Schlimmeres verhindert. Nachdem eine manuelle Entschärfung der beiden jeweils 125 Kilogramm schweren Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr möglich war, brachte der Kampfmittelräumdienst die Blindgänger kontrolliert zur Detonation.

Wiesbadens Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende (SPD)  zeigte sich am späten Abend erleichtert und fand deutliche Worte des Dankes für alle, die an dem stundenlangen Einsatz mitgewirkt haben.

„Hand in Hand gearbeitet“ – Lob für professionellen Ablauf

„Wir sind froh, dass alles reibungslos verlaufen ist“, betonte Oberbürgermeister Mende am Dienstagabend. „Einsatzkräfte, Verwaltung und der Kampfmittelräumdienst haben Hand in Hand gearbeitet und so einen reibungslosen Ablauf der Sprengung ermöglicht. Ich danke allen Personen, die vor Ort im Einsatz waren, für ihre professionelle Arbeit.“

Für die kontrollierte Detonation war ein Sicherheits- und Evakuierungsradius von rund 300 Metern erforderlich gewesen, wodurch rund ein Dutzend Anwohnerinnen und Anwohner für mehrere Stunden ihre Wohnungen verlassen mussten.

Mende schloss auch die Bevölkerung in seinen Dank mit ein: „Wir danken nicht nur allen Einsatzkräften, sondern auch allen Bürgerinnen und Bürgern, die durch ihr Verhalten zu einem reibungslosen Ablauf beigetragen haben.“

Großes Aufgebot an Haupt- und Ehrenamtlichen

Der Einsatz zeigte einmal mehr das perfekte Zusammenspiel der Wiesbadener Sicherheitsarchitektur. Neben Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der städtischen Verwaltung waren zahlreiche Einheiten bis in die späten Abendstunden im Einsatz:

  • Feuerwehr: Berufsfeuerwehr Wiesbaden sowie die Freiwilligen Feuerwehren Erbenheim, Kastel und Kostheim

  • Spezialeinheiten: Die Informations- und Kommunikationsgruppe (IuK) sowie die städtische Logistik-Gruppe

  • Polizei: Kräfte der Landespolizei und der Stadtpolizei

  • Hilfsorganisationen & Katastrophenschutz: Technisches Hilfswerk (THW) Wiesbaden und der Rettungsdienst

  • Experten: Kampfmittelräumdienst des Landes Hessen

Hinweis auf Notfallvorsorge

Der aktuelle Fund führt vor Augen, wie plötzlich Gefahrenlagen entstehen können. Ob Bombenfunde, extreme Unwetterereignisse oder großflächige Stromausfälle – unvorhergesehene Krisensituationen können jederzeit eintreffen.

Die Stadt Wiesbaden erinnert in diesem Zusammenhang an das eigene Informationsportal zur Eigenvorsorge: Unter wiesbaden.de/notfallvorsorge finden Bürgerinnen und Bürger praxisnahe Tipps und Checklisten, wie man sich und seine Familie für unerwartete Notsituationen wappnen kann.

Mehr aktuelle Meldungen und und Nachrichten für die Landeshauptstadt finden Sie täglich in unseren verschiedenen Rubrik auf Wiesbadenaktuell.de.

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