Einsatz

Gasleitung bei Baggerarbeiten in Dotzheim beschädigt: Feuerwehr und Rettungsdienst rückten auf dem Freudenberg aus

Aufregung am Mittwochmittag auf dem Freudenberg in Wiesbaden-Dotzheim. Bei Bauarbeiten im Straßenbereich wurde eine Gasleitung durch einen Bagger beschädigt, woraufhin Gas unkontrolliert ausströmte. Ein Großaufgebot von Feuerwehr und Rettungswagen eilte vor Ort, sperrte den Gefahrenbereich ab und dichtete die Schadstelle gemeinsam mit dem Notdienst der ESWE ab. Für die Anwohner besteht keine Gefahr mehr.

Von: |Erschienen am: 16. September 2026 13:34|

Symbolfoto

Martinshorn und Blaulicht am Mittwochmittag im Stadtteil Dotzheim. Um 12:48 Uhr schrillten bei der Wiesbadener Feuerwehr die Alarmglocken. Im Mohnweg auf dem Freudenberg war es während laufender Tiefbauarbeiten im Straßenbereich zu einem Zwischenfall gekommen: Ein Bagger hatte eine Gasversorgungsleitung touchiert und beschädigt, woraufhin Gas ins Freie austrat.

Da bei Gasaustritten im Freien und in Wohngebieten stets Explosions- und Brandgefahr besteht, rückten die Einsatzkräfte mit einem massiven Aufgebot an die Einsatzstelle aus.

Schneller und professionell gehandelt – Feuerwehr schiebert Leitung ab

Neben den Kräften der Berufsfeuerwehr Wiesbaden eilte auch die Freiwillige Wehr Dotzheim zur Verstärkung auf den Freudenberg. Zur Absicherung der Maßnahmen und für den potenziellen Ernstfall entsandte die Rettungsleitstelle zudem mehrere Rettungswagen (RTW) sowie den Organisatorischen Leiter Rettungsdienst (OLRD) der Stadt Wiesbaden in den Mohnweg.

Vor Ort fackelten die Einsatzkräfte nicht lange. Die Feuerwehr sperrte den Gefahrenbereich sofort weiträumig ab, baute den Brandschutz auf und begann umgehend mit Sicherungsmaßnahmen. Zusammen mit den Experten von ESWE Gas gelang es den Einsatzkräften zügig, den Gasaustritt zu stoppen und die beschädigte Leitung provisorisch abzudichten bzw. abzuschiebern.

Entwarnung für Anwohner – ESWE übernimmt Reparaturarbeiten

Durch das schnelle und koordinierte Eingreifen konnte eine Ausbreitung des Gases und eine Gefährdung der umliegenden Anwohnerschaft rasch abgewendet werden. Gegen 13:30 Uhr meldete die Feuerwehr die Lage unter Kontrolle: Der Austritt war gestoppt, sodass die Einsatzkräfte der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr wieder abrücken und zu ihren Wachen zurückkehren konnten.

Die Einsatzstelle wurde anschließend an den Entstördienst der ESWE Versorgung übergeben. Der Versorger ist weiterhin vor Ort, um die defekte Gasleitung dauerhaft und fachgerecht instand zu setzen. Verletzt wurde bei dem Vorfall glücklicherweise niemand.

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