Polizeieinsatz

Schusswaffe im Hosenbund gezeigt: Jugendliche bedrohen Passanten in Wiesbaden

Am späten Freitagabend wurden zwei Passanten auf der Wilhelmstraße in Wiesbaden von zwei Jugendlichen erst wüst beschimpft und anschließend mit einer mutmaßlich scharfen Schusswaffe bedroht. Die Täter flüchteten. Die Wiesbadener Kriminalpolizei ermittelt und sucht nach Zeugen.

Von: |Erschienen am: 13. September 2026 11:49|

Symbolfoto: Canva

Beunruhigender Vorfall auf der Wilhelmstraße in Wiesbaden am späten Freitagabend, 11. September. Zwei Passanten gerieten um etwa 22:45 Uhr ins Visier zweier junger Aggressoren. Was mit verbalen Pöbeleien begann, gipfelte binnen Sekunden in einer handfesten Bedrohungslage mit einer Waffe.

Erst beleidigt, dann Schusswaffe im Hosenbund präsentiert

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei sprachen die beiden bislang unbekannten Jugendlichen die Passanten unvermittelt an und überzogen sie mit massiven Beleidigungen. Um ihrer Aggression Nachdruck zu verleihen, ging das Duo noch einen Schritt weiter. Einer der beiden zog die Aufmerksamkeit gezielt auf eine in seinem Hosenbund steckende Schusswaffe und bedrohte die Passanten damit. Nach Einschätzung der Betroffenen wirkte die Waffe scharf.

Direkt nach der Bedrohung drehten sich die Täter um und flüchteten zu Fuß unerkannt in Richtung der Innenstadt / Fußgängerzone. Die beiden Bedrohten blieben körperlich unverletzt, standen jedoch unter dem Eindruck des Geschehens.

Täterbeschreibungen

Die beiden flüchtigen Jugendlichen werden von Zeugen wie folgt beschrieben. Täter 1: Männlich, augenscheinlich südländisches Aussehen, ca. 16 bis 20 Jahre alt, cica 1,85 Meter groß, schlanke Statur, markanter Ziegenbart. Er trug ein weißes T-Shirt, blaue Jeans und eine auffällige „Gucci“-Mütze.

Täter 2 (Waffenträger): Männlich, augenscheinlich südländisches Aussehen, jünger geschätzt (ca. 14 bis 15 Jahre alt), etwa 1,65 Meter groß und kurze schwarze Haare. Besonderheit: Führte die vermeintlich scharfe Schusswaffe sichtbar im Hosenbund mit sich.

Kripo ermittelt und bittet um Hinweise

Die Kriminalpolizei Wiesbaden hat die Ermittlungen wegen Bedrohung und Verstoßes gegen das Waffengesetz aufgenommen. Da die Tatzeit am belebten Freitagabend lag, hoffen die Ermittler auf aufmerksame Nachtschwärmer und Passanten.

Personen, die die Situation auf der Wilhelmstraße beobachtet haben oder denen das Duo vor oder nach der Tat im Bereich der Fußgängerzone aufgefallen ist, werden gebeten, sich bei der Wiesbadener Polizei unter der Telefonnummer 0611 / 345-0 zu melden.

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