Training
Großübung „Phoenix“: Dutzende Einsatzfahrzeuge und ein Helikopter touren durch Wiesbaden
Am Samstag, 12. September, trainieren Feuerwehr, Rettungsdienst, Katastrophenschutz und Krankenhäuser in Wiesbaden für einen Großeinsatz. Bei der Übung „Phoenix“ werden zahlreiche Einsatzfahrzeuge zwischen dem Übungsgelände an der Polizei-Schule und mehreren Kliniken unterwegs sein. Die reguläre Notfallversorgung bleibt dabei jederzeit gesichert.
Symbolfoto
Blaulichtkolonnen auf den Ausfallstraßen, Martinshorn und ein kreisender Rettungshubschrauber am Himmel. Wer am Samstag, 12. September, im Wiesbadener Stadtgebiet unterwegs ist, sollte sich über ein deutlich erhöhtes Aufkommen an Rettungs- und Einsatzkräften nicht wundern. An diesem Tag proben die Landeshauptstadt Wiesbaden und zahlreiche Hilfsorganisationen unter dem Codenamen „Phoenix“ den Katastrophenfall.
Die Stadt betont vorab: Die reguläre Notfallversorgung der Bevölkerung ist zu jeder Zeit lückenlos sichergestellt.
Was wird geübt? – Bewältigung eines Massenanfalls von Verletzten
Im Fokus des groß angelegten Szenarios steht das strukturierte Zusammenspiel der gesamten Rettungskette. Angenommen wird ein Massenanfall von Verletzten (MANV). Trainiert werden der blitzschnelle Aufbau und Betrieb eines mobilen Behandlungsplatzes, der für die simultane Erstversorgung von bis zu 50 Schwer- und Leichtverletzten ausgelegt ist.
Von der technischen und medizinischen Rettung über die koordinierte Verteilung von Patientenströmen bis hin zur Einlieferung in die Notaufnahmen üben Feuerwehr, Hilfsorganisationen und Kliniken Hand in Hand, für ein lückenloses Zusammenspiel.
Schauplätze – HöMS, Kliniken und DRK-Auskunftsstelle
Die Kernübungszeit erstreckt sich von 07:30 bis circa 14:30 Uhr. Der Hauptschauplatz ist die Hessische Hochschule für öffentliches Management und Sicherheit (HöMS, Schönbergstraße 100) in Dotzheim/Kohlheck. Der Großteil des Geschehens spielt sich auf dem Gelände ab.
Als Anlaufstellen für die Verlegungstransporte fungieren die Helios Dr. Horst Schmidt Kliniken (HSK) in der Ludwig-Erhard-Straße, das St. Josefs-Hospital (JoHo) in der Beethovenstraße sowie die Asklepios Paulinen Klinik (APK) in der Geisenheimer Straße.
Beim Deutschen Roten Kreuz in Flachstraße 6 wird zeitgleich die zentrale Personenauskunftsstelle für Angehörige simuliert.
Voraussichtlich wird auch der orangefarbene Zivilschutzhubschrauber „Christoph 2“ an der Übung teilnehmen. An den jeweiligen Landeplätzen ist mit Fluglärm zu rechnen.
(Wichtiger Hinweis: Sämtliche Übungsorte sind streng abgesperrt und ausschließlich für autorisierte Einsatzkräfte zugänglich. Zuschauer sind aus Sicherheits- und Übungsgründen nicht gestattet.)
Wichtige Verhaltensregeln für den Straßenverkehr
Da zwischen der HöMS und den Kliniken zahlreiche Einsatzfahrzeuge – teilweise in sogenannten geschlossenen Fahrzeugverbänden (Kolonnen) – unterwegs sein werden, kann es auf den Straßen rund um die Krankenhäuser zeitweise zu Behinderungen kommen:
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Freie Bahn schaffen: Fahrzeugen mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn muss unverzüglich ausgewichen und freie Durchfahrt gewährt werden.
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Kolonnen nicht unterbrechen: Geschlossene Verbände (zu erkennen an Fahnen oder durchgehendem Blaulicht) gelten verkehrsrechtlich als ein einziges Fahrzeug. Andere Verkehrsteilnehmer dürfen eine Kolonne weder schneiden noch hineinfahren – auch nicht an Kreuzungen oder Ampeln, selbst wenn diese auf Grün umschalten!
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Erhöhte Aufmerksamkeit: Rund um das Kohlheck und die Versorgungsachsen der Kliniken wird um vorausschauende Fahrweise gebeten.
Die Stadt Wiesbaden und alle beteiligten Hilfsorganisationen bedanken sich herzlich bei den Bürgerinnen, Bürgern und Anliegern für das Verständnis bei eventuellen Verzögerungen und Geräuschentwicklungen.
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