Körperverletzung

Eskalierter „Spaßfight“ vor dem Schlachthof: Faustschlag endet für 37-Jährigen im Krankenhaus

Eine nächtliche Rangelei zwischen zwei Freunden hat am frühen Samstagmorgen in Wiesbaden ein blutiges Ende genommen. Ein 37-Jähriger stürzte nach einem Faustschlag, schlug mit dem Hinterkopf auf dem Bordstein auf und zog sich eine Kopfplatzwunde zu.

Von: |Erschienen am: 6. September 2026 12:20|

Symbolfoto

Was als scheinbar harmloses Kräftemessen unter Kumpels gedacht war, endete in der Nacht zum Samstag, 5. September, mit Blaulicht, einer blutenden Wunde und einem Krankenhausaufenthalt. Vor dem Kulturzentrum Schlachthof in der Murnaustraße lieferten sich zwei befreundete Männer mitten in der Nacht einen handfesten Schlagabtausch, der böse Konsequenzen nach sich zog.

Faustschlag bringt Mann ins Taumeln – Aufprall auf dem Bordstein

Gegen 01:00 Uhr alarmierten besorgte Passanten über den Notruf die Polizei Wiesbaden, da sie eine heftige Schlägerei zwischen zwei Männern auf der Straße beobachtet hatten.

Kurz zuvor war die Situation eskaliert: Im Verlauf der Auseinandersetzung landete ein 39-jähriger Mann einen gezielten Faustschlag im Gesicht seines Kontrahenten.

Der 37-Jährige verlor daraufhin das Gleichgewicht, geriet ins Wanken und stürzte rücklings zu Boden. Dabei schlug er mit dem Hinterkopf ungebremst auf die harte Bordsteinkante auf. Durch den wuchtigen Aufprall erlitt der Mann eine stark blutende Kopfplatzwunde und verlor kurzzeitig das Bewusstsein.

Reumütiger Schläger leistet sofort Erste Hilfe

Der 39-Jährige erkannte den Ernst der Lage sofort und handelte vorbildlich. Anstatt die Flucht zu ergreifen, kümmerte er sich augenblicklich um seinen am Boden liegenden Kumpel, leistete bis zum Eintreffen von Notarzt und Rettungsdienst beherzt Erste Hilfe und blieb an Ort und Stelle.

Gegenüber den eintreffenden Polizeibeamten gaben beide Männer übereinstimmend an, gut befreundet zu sein. Es habe sich keineswegs um einen böswilligen Angriff gehandelt, sondern lediglich um einen verabredeten „Spaßfight“, bei dem der fatale Sturz ein reines Unglück gewesen sei.

Stationäre Behandlung im Krankenhaus

Der 37-jährige Verletzte wurde vom Rettungsdienst erstversorgt und anschließend in ein Wiesbadener Krankenhaus transportiert. Dort wurde er stationär aufgenommen, lebensgefährliche oder schwerere interne Kopfverletzungen konnten glücklicherweise ausgeschlossen werden.

Der 39-jährige Schläger musste die Beamten zunächst für die weiteren Ermittlungen und polizeilichen Maßnahmen auf das Revier begleiten, durfte dieses nach deren Abschluss jedoch wieder verlassen.

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