Soziales Engagement
Chancen für lokale Initiativen: Jetzt noch für den Nachbarschaftspreis bewerben
Gutes Tun im eigenen Viertel zahlt sich jetzt aus: Engagierte Bürger und lokale Initiativen aus Wiesbaden können sich für den Nachbarschaftspreis 2026 bewerben. Gesucht werden kreative Projekte, die das Zusammenleben vor Ort stärken, soziale Gräben überbrücken oder Einsamkeit aktiv bekämpfen. Auf die Sieger wartet neben der Anerkennung ein Geldpreis. Die Bewerbungsfrist läuft.
Symbolfoto: Canva
Interessierte Einzelpersonen sowie engagierte Gruppen und Institutionen aus der hessischen Landeshauptstadt haben aktuell die Möglichkeit, ihre Bewerbung für den Nachbarschaftspreis 2026 einzureichen.
Bewerbungsfrist für diesen Wettbewerb läuft noch bis zum Samstag, 25. Juli. Im Fokus stehen dabei gezielt Projekte, die direkt vor Ort das soziale Miteinander sowie die lokale Gemeinschaft stärken. Die Teilnahmeunterlagen können digital über das Internetportal nachbarschaftspreis.de/de/bewerbung übermittelt werden.
Lob von Oberbürgermeister Mende
Wiesbadens Rathauschef unterstützt den Aufruf ausdrücklich und hebt die gesellschaftliche Bedeutung solcher Initiativen hervor.
„Nachbarschaft lebt vom Engagement vor Ort. Wer sich für andere einsetzt, stärkt den Zusammenhalt in unserer Stadt. Der Nachbarschaftspreis macht dieses Engagement sichtbar und gibt ihm die Anerkennung, die es verdient“, sagt Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende.
Hintergrund des bundesweiten Wettbewerbs
Der Deutsche Nachbarschaftspreis wurde im Jahr 2017 ins Leben gerufen und wird seither in jährlichem Turnus von der gemeinnützigen Nebenan.de-Stiftung organisiert. Flankiert wird das Vorhaben zudem vom Deutschen Städtetag. Das erklärte Ziel der Auszeichnung liegt darin, lokale Initiativen sichtbar zu machen, die einer drohenden Vereinsamung im Alltag entgegenwirken und soziale Trennungen in der Gesellschaft überbrücken.
Der Kreis der potenziellen Teilnehmer ist bewusst breit gefasst: NebenWiesbadener Stadtteilzentren, eingetragenen Vereinen, sozialen Betrieben und Kommunen können sich auch formlose Nachbarschaftsgruppen oder private Zusammenschlüsse zum bewerben.
Preisgelder und Ehrung in Berlin
Der Wettbewerb Nachbarschaftspreis 2026 verfügt über eine Gesamtdotierung von 59.000 Euro, die sich auf verschiedene Ebenen verteilt. Zum einen werden die besten Projekte in den 16 Bundesländern mit jeweils 2.000 Euro prämiert.
Zum anderen gibt es fünf spezifische Themenkategorien, in denen die Gewinner ein Preisgeld von jeweils 5.000 Euro erhalten. Die feierliche Bekanntgabe und offizielle Ehrung aller Preisträger ist für Dienstag, 17. November, in der Bundeshauptstadt Berlin angesetzt.
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