Verkehr
Asphalt schmilzt am 1. Ring: Hitzeschäden zwingen Stadt zur Sperrung von Umweltspur und Bushaltestelle
Die anhaltende, extreme Hitzewelle in der hessischen Landeshauptstadt hinterlässt nun auch deutliche Spuren in der städtischen Infrastruktur. Wegen akuter Hitzeschäden an der Fahrbahndecke musste das Tiefbau- und Vermessungsamt am Kaiser-Friedrich-Ring eine sofortige Notbremsung hinlegen. Aus Sicherheitsgründen sind die stark frequentierte Umweltspur sowie die viel genutzte Bushaltestelle "Schiersteiner Straße“ in Fahrtrichtung Hauptbahnhof ab sofort komplett gesperrt. Fahrgäste und Autofahrer müssen sich in diesem Bereich auf erhebliche Einschränkungen einstellen.
Symbolfoto
Wenn die Sonne tagelang unerbittlich mit über 40 Grad Celsius auf den Asphalt brennt, gibt selbst der dickste Straßenbelag irgendwann nach. Am Kaiser-Friedrich-Ring, auf Höhe der Hausnummern 39 bis 41, ist genau das passiert. Die sengenden Temperaturen haben die Fahrbahndecke so massiv beschädigt, dass ein sicherer Verkehrsfluss nicht mehr gewährleistet werden kann. Um Unfälle oder weitere Schäden an Fahrzeugen zu vermeiden, blieb den Behörden keine andere Wahl, als den betroffenen Bereich mitten auf dem vielbefahrenen 1. Ring unverzüglich abzuriegeln.
Tiefbauamt plant Not-Instandsetzung am Kaiser-Friedrich-Ring
Die Sperrung betrifft die Fahrtrichtung zum Wiesbadener Hauptbahnhof und trifft damit eine der Hauptachsen des innerstädtischen Pendlerverkehrs. Neben der Umweltspur, die regulär für Busse und Radfahrer reserviert ist, ist auch der direkte Einstiegsbereich der viel frequentierten Bushaltestelle „Schiersteiner Straße“ von den Absperrmaßnahmen betroffen.
Das Wiesbadener Tiefbau- und Vermessungsamt hat die Schadensstelle bereits begutachtet und arbeitet unter Hochdruck an den konkreten Planungen für die Instandsetzung. Klar ist schon jetzt: Da der Asphalt tiefgründig saniert werden muss, ist für die anstehenden Bauarbeiten eine umfassende Änderung der Verkehrsführung in diesem ohnehin stauanfälligen Bereich unumgänglich.
Fahrplan-Infos folgen – Stadt bittet um Geduld
Wann genau die Presslufthämmer und Asphaltmaschinen anrollen, steht aktuell noch nicht fest. Die Stadtverwaltung betonte, dass über den genauen Baubeginn sowie die damit einhergehenden verkehrlichen Einschränkungen und Haltestellenverlegungen für die Linienbusse rechtzeitig und umfassend informiert wird. Fahrgäste der ESWE Verkehr und Autofahrer sollten den Bereich am Übergang zur Schiersteiner Straße in den kommenden Tagen nach Möglichkeit weiträumig umfahren oder zusätzliche Geduld einplanen.
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