Verkehr
Baustellen-Nervenkrieg in Kastel: Sanierung der Ludwigsrampe bringt Spurverengungen und Umleitungen
Autofahrer und Pendler im Wiesbadener Stadtteil Kastel müssen sich pünktlich zum Start in die Sommerferien auf erhebliche Verkehrsbehinderungen einstellen. Ab Montag, 29. Juni, startet das Tiefbauamt der Landeshauptstadt Wiesbaden eine umfassende Instandsetzungsmaßnahme an der vielbefahrenen Ludwigsrampe. Es steht nur eine Fahrspur in Richtung zum Hochkreisel zu Verfügung. Staus werden erwartet.
Symbolfoto
Die Ludwigsrampe zwischen dem Ludwigsplatz und dem Hochkreisel in Kastel wird ab Montag, 29. Juni, bis Samstag, 29. August, im Rahmen der Sommerferien in Fahrtrichtung Hochkreisel eingeengt. Das Tiefbauamt der Landeshauptstadt Wiesbaden lässt in dieser Zeit die Übergangskonstruktion austauschen.
Bei dieser Konstruktion handelt es sich um das Bauteil, das den Übergang zwischen der Fahrbahn und dem Brückenbauwerk bildet. Die Instandsetzung ist notwendig, um den Zustand der Verkehrsanlage langfristig zu sichern.
Spurverengung am Hochkreisel und großräumige Umleitung eingerichtet
Das Baustellenkonzept sieht vor, dass der Verkehr vom Ludwigsplatz kommend in Fahrtrichtung Hochkreisel während der gesamten zweimonatigen Bauzeit auf nur noch einer Fahrspur an den Arbeitern vorbeigeführt wird. Da es hier zu Rückstaus kommen kann, sollten Ortskundige den Bereich nach Möglichkeit weiträumig umfahren.
Noch drastischer sind die Auswirkungen für die Gegenrichtung. Wer vom Hochkreisel hinab nach Kastel möchte, wird komplett umgeleitet. Die offizielle Umleitungsstrecke führt über die Straßen Philippsring und In der Witz.
Auch für andere Verkehrsteilnehmer hat die Sanierung spürbare Folgen. Passanten und Fahrradfahrer können den Bereich weiterhin passieren. Die Wege werden je nach Bauabschnitt halbseitig freigegeben.
Wer sein Auto unter dem Brückenbauwerk abstellt, muss mit Einschränkungen leben. Für die Dauer der Sanierungsarbeiten steht dort nur ein Teil der gewohnten Parkplätze zur Verfügung.
Unglückliche Kollision – Überschneidung mit der A671-Mainbrücke
Die Verkehrsplaner stehen vor einer logistischen Herausforderung, denn die Arbeiten an der Ludwigsrampe beginnen nicht auf freier Strecke. Die Maßnahme überschneidet sich unglücklich um rund zwei Wochen mit der laufenden Sanierung der benachbarten Mainbrücke auf der A671. Diese Großbaustelle der Autobahn GmbH des Bundes sollte eigentlich schon weiter fortgeschritten sein, deren Fertigstellung hat sich jedoch unvorhergesehen verzögert.
Ein weiterer Aufschub der städtischen Arbeiten an der Rampe war dennoch ausgeschlossen: Der bauliche Zustand des Brückenübergangs duldet keinen Aufschub mehr. Mit der Durchführung exakt in den Sommerferien versucht das Tiefbauamt, den drohenden Verkehrskollaps abzufedern und eine sonst unumgängliche, vollständige Vollsperrung der Ludwigsrampe abzuwenden.
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