Literarische Auszeichnung
Lyrikpreis Orphil 2026: Haupt- und Debütpreis gehen an zwei starke Stimmen
In Wiesbaden wird in der kommenden Woche der Lyrikpreis Orphil verliehen. Die Stadt ehrt zwei Autorinnen für ihre aktuellen Werke und lädt zu einer Feierstunde in die Villa Clementine ein, bei der Literatur und Musik im Mittelpunkt stehen.
Symbolfoto: Canva
Die Landeshauptstadt Wiesbaden verleiht am Dienstag, 9. Juni, zum achten Mal den Lyrikpreis Orphil. Die Auszeichnung erinnert an den Wiesbadener Dichter George Konell und würdigt Autoren, die sich mit ihrem Werk unabhängig von politischen oder stilistischen Strömungen positionieren.
Auszeichnung für Karin Fellner
Der mit 10.000 Euro dotierte Hauptpreis geht in diesem Jahr an Karin Fellner. Die Jury hebt insbesondere ihren Band „Polle und Fu“ hervor, der durch sprachliche Präzision und eigenständige poetische Handschrift überzeugt.
Die Preisverleihung findet im Literaturhaus Villa Clementine statt und wird von Kulturdezernent Dr. Hendrik Schmehl (SPD) vorgenommen. Gitarrist Volker Reichl gestaltet den musikalischen Rahmen des Abends. Beginn ist um 19:30 Uhr, der Eintritt ist frei.
Debütpreis für Lara Rüter
Mit dem Debütpreis, der mit 2.500 Euro dotiert ist, wird Lara Rüter ausgezeichnet. Ihr Band „amoretten in netzen“ überzeugte die Jury durch seine frische Perspektive und klare poetische Stimme.
Die Jury setzte sich in diesem Jahr aus der Lyrikerin und Moderatorin Carolin Callies, der Literaturkritikerin Maren Jäger sowie dem Literaturkritiker Christian Metz zusammen.
Preisvergabe im Literaturhaus
Der Lyrikpreis Orphil wird alle zwei Jahre vergeben und zählt zu den wichtigen literarischen Auszeichnungen der Stadt. Veranstalter ist das Kulturamt Wiesbaden. Die Preisverleihung an Karin Fellner und Lara Rüter findet in der Villa Clementine statt. Weitere Informationen stehen online unter www.wiesbaden.de/literaturhaus bereit.
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Zwei Stimmen, zwei Handschriften, ein gemeinsamer Abend: Der renommierte Orphil-Preis der Stadt Wiesbaden geht 2026 an […]

