Präventionsangebot
Schutz vor fiesen Abzockern: Seniorenbeirat bietet wichtige Telefonsprechstunde gegen Trickbetrug an
Sie geben sich als Handwerker aus, fälschen Notlagen und bringen Menschen um ihr hart verdientes Erspartes. Erst am vergangenen Wochenende wurde eine Frau im benachbarten Wallau Opfer von falschen Polizisten, die Bargeld am Sportplatz erbeuteten. Um der anhaltenden Welle von Schockanrufen, Enkeltricks und fiesen Abzockmaschen im Netz effektiv entgegenzuwirken, bietet der Seniorenbeirat der Landeshauptstadt Wiesbaden am Montag, 1. Juni, eine gezielte Telefonsprechstunde für ältere Menschen und deren Angehörige an.
Symbolfoto: Canva
Die Skrupellosigkeit der Täter kennt keine Grenzen, und die Maschen werden immer perfider: Ob als vermeintliche Polizeibeamte, die vor Einbrechern warnen, als weinende Enkel in einer angeblichen Notlage oder über gefälschte SMS und WhatsApp-Nachrichten – Trickbetrüger nehmen gezielt Seniorinnen und Senioren ins Visier. Mit enormem psychologischen Druck versuchen die Kriminellen, ihre Opfer zu überrumpeln, um an Bargeld, Schmuck oder sensible Bankdaten zu gelangen.
Um ältere Mitbürger rechtzeitig aufzuklären und ihnen das nötige Selbstbewusstsein im Umgang mit verdächtigen Anrufen zu vermitteln, veranstaltet der Seniorenbeirat eine regelmäßige, kostenfreie Beratungshotline.
Experten-Tipps von der polizeilich zertifizierten Sicherheitsberaterin
Unter der zentralen Rufnummer 0611 / 31-2591 können sich besorgte Seniorinnen und Senioren, aber ausdrücklich auch deren Kinder und Enkel, am kommenden Montag in der Zeit von 9:30 Uhr bis 12:00 Uhr umfassend informieren und beraten lassen.
Als kompetente Ansprechpartnerin am Telefon sitzt an diesem Vormittag Marion Beste. Die erfahrene und polizeilich zertifizierte Sicherheitsberaterin für Seniorinnen und Senioren kennt die aktuellen Maschen der Banden ganz genau. Sie steht den Anrufern für persönliche Fragen zur Verfügung, nimmt Hinweise entgegen und gibt handfeste, leicht umsetzbare Verhaltenstipps für den Ernstfall.
Die wichtigsten Grundregeln gegen Trickbetrug
Tipps im Überblick:
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Gesunde Skepsis: Die echte Polizei fordert am Telefon niemals Geld, Überweisungen, Gold oder Wertsachen zur „Sicherung“ an!
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Kein Druck: Lassen Sie sich am Telefon nicht emotional unter Druck setzen oder in lange Gespräche verwickeln.
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Auflegen und Prüfen: Legen Sie bei Verdacht einfach sofort auf und rufen Sie Ihre Angehörigen oder die Polizei über die Ihnen bekannten, echten Nummern (oder die 110) zurück. Nutzen Sie nie Rückruftasten oder Nummern, die Ihnen vom Anrufer genannt wurden.
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