Klangvolle Auszeichnung

Junge Talente brillieren beim Drosihn‑Preisträgerkonzert

In Wiesbaden kamen in dieser Woche junge Musiker zusammen, um beim Drosihn‑Preisträgerkonzert ihr Können zu zeigen. Der Abend bot eindrucksvolle Beiträge aus verschiedenen Instrumentalrichtungen und machte spürbar, welche musikalische Qualität der Nachwuchs der Region mitbringt.

Von: |Erschienen am: 22. Mai 2026 17:17|

Symbolfoto: Canva

Ausgewählte Preisträger des Landeswettbewerbs Jugend musiziert präsentierten am Dienstag, 19. Mai, im Kulturforum ihr Können. Zum 25. Mal verlieh der Lions Club Wiesbaden Mattiacum den Drosihn‑Preis an junge Talente aus Wiesbaden, die sich für den Bundeswettbewerb qualifiziert haben.

Das Publikum erlebte einen abwechslungsreichen Abend, der die musikalische Vielfalt des Nachwuchses eindrucksvoll sichtbar machte.

Eröffnung mit virtuosem Klavierspiel

Nach der Begrüßung durch Michael Zacharias, Vorsitzender des Fördervereins Lions Club Wiesbaden Mattiacum e.V., eröffnete Pianist Gino Cusin das Konzert. Mit technischer Brillanz und großer Ausdruckskraft interpretierte er Werke von Frédéric Chopin, Ludwig van Beethoven, Jenő Takács und Franz Liszt.

Besonders anspruchsvolle Stücke wie Chopins Etüde op. 25 Nr. 12 und Liszts „La campanella“ meisterte er mit beeindruckender Präzision.

Harfenklänge im Mittelpunkt

Im Anschluss richtete Dr. Hendrik Schmehl (SPD), Dezernent für Finanzen, Schule und Kultur der Landeshauptstadt Wiesbaden, ein Grußwort an die Gäste. Danach übernahm Harfenistin Yvonne Böhme den musikalischen Faden. Mit feinem Gespür für Klangfarben widmete sie sich Werken von Jan Ladislaw Dussek, Marcel Grandjany und Felix Godefroid.

In Grandjanys Fantasie über ein Thema von Haydn zeigte sie eindrucksvoll die Bandbreite ihres Instruments und wurde dafür mit kräftigem Applaus belohnt.

Stilistische Vielfalt am Klavier

Nach der Pause setzte Pianist Lukas Hirsch das Programm fort. Er präsentierte Werke von Johann Sebastian Bach, Ludwig van Beethoven, Franz Liszt und Nikolai Kapustin.

Mit sicherer Technik und großer stilistischer Bandbreite gestaltete er den Kontrast zwischen klassischem Repertoire und den jazzigen Klangwelten Kapustins mit bemerkenswerter Reife.

Zwei Violinen im Dialog

Den Abschluss des Abends gestalteten die Geschwister Joseph und Elisabeth Maiwald an den Violinen. Mit präzisem Zusammenspiel interpretierten sie Werke von Grażyna Bacewicz, Antonio Vivaldi, Louis Spohr und Sergej Prokofjew.

Besonders Prokofjews Sonate für zwei Violinen erhielt durch ihr fein abgestimmtes Zusammenspiel eine lebendige und ausdrucksstarke Note.

Begeisterter Applaus zum Finale

Das Publikum würdigte die Leistungen der jungen Künstler beim Preisträgerkonzert mit langanhaltendem Applaus. Auch im Jubiläumsjahr bot das Konzert zum Drosihn‑Preis einen eindrucksvollen Einblick in die hohe Qualität des musikalischen Nachwuchses der Region Wiesbaden.

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