Einsatz

„Hand in Hand“: Stadtspitze dankt Einsatzkräften nach erfolgreicher Bombenentschärfung

Nach der erfolgreichen Entschärfung der 500-Kilo-Fliegerbombe in Wiesbaden-Erbenheim ziehen Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende und Ordnungsdezernentin Maral Koohestanian ein positives Fazit. In einer gemeinsamen Erklärung lobten sie die hochprofessionelle Zusammenarbeit der zahlreichen beteiligten Organisationen.

Von: |Erschienen am: 13. Mai 2026 14:20|

Foto: Johanniter und Feuerwehr Wiesbaden

Es war ein Vormittag unter Hochspannung, doch das Ergebnis ist eine Punktlandung: Seit 12:15 Uhr am Mittwoch, 13. Mai, ist die amerikanische Weltkriegsbombe an der US-Lucius D. Clay Kaserne im Stadtteil Erbenheim Geschichte. Dass der Einsatz so zügig und ohne Zwischenfälle beendet werden konnte, ist laut Stadtspitze kein Zufall, sondern das Ergebnis exzellenter Koordination.

Dank für professionelle Arbeit

„Wir sind froh, dass alles reibungslos verlaufen ist. Einsatzkräfte, Behörden und Ämter haben professionell Hand in Hand gearbeitet“, erklärten Wiesbadens Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende (SPD) und Ordnungsdezernentin Maral Koohestanian (Volt) am Nachmittag.

Besonderes Augenmerk legten sie dabei auf die reibungslose Evakuierung im 700-Meter-Radius, die trotz der massiven Auswirkungen auf die Verkehrsinfrastruktur (A66/B455) diszipliniert und effizient durchgeführt wurde.

Ein Großaufgebot für die Sicherheit

Hinter dem Erfolg der Entschärfung stand ein komplexes Netzwerk aus Haupt- und Ehrenamtlichen. Neben den Experten des Kampfmittelräumdienstes waren zahlreiche Einheiten im Einsatz, um die Sicherheit der Bürger zu gewährleisten:

  • Brandschutz: Die Berufsfeuerwehr Wiesbaden sowie die Freiwillige Feuerwehr Heßloch.

  • Sicherheit: Beamte der Stadt- und Landespolizei zur Absicherung der Sperrzonen.

  • Logistik & Technik: Die Logistikgruppe sowie die IuK-Gruppe (Information und Kommunikation) der Feuerwehr Wiesbaden.

  • Sanitätsdienst & Betreuung: Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und die Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) Wiesbaden, die unter anderem die Betreuungsstelle leiteten.

Rückkehr zur Normalität

Durch das strukturierte Vorgehen der Verwaltung und der Rettungskräfte konnte die Vollsperrung der A66 zeitnah aufgehoben werden, sodass der Berufsverkehr am Nachmittag bereits wieder ungehindert fließen konnte. Die Stadt dankt zudem den rund 50 evakuierten Anwohnerinnen und Anwohnern für ihr Verständnis und ihre Kooperation während der Maßnahme.

Gemeinsam stark: Wiesbadenaktuell schließt sich dem Dank an alle Helfer an, die heute für unsere Sicherheit im Einsatz waren!

P.S.: Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie Fan von Wiesbadenaktuell.de und folgen Sie uns auch auf Instagram sowie auf Threads!