Erinnerungskultur

Führungen im Kunsthaus Wiesbaden: Brodskys „Memory in Action“ im Fokus

Das Kunsthaus in Wiesbaden bietet Rundgänge durch die Ausstellung „Memory in Action: Marcelo Brodsky“ an. Besucher erhalten Einblicke in rund 100 Werke, die sich mit Erinnerung, Geschichte und gesellschaftlichen Themen befassen.

Von: |Erschienen am: 11. Mai 2026 16:26|

Foto: Patrick Baeuml

Das Kunsthaus Wiesbaden lädt am Sonntag, 17. Mai, im Rahmen des Internationalen Museumstages zu zwei Touren durch die Ausstellung „Memory in Action: Marcelo Brodsky“ ein. Die Rundgänge mit Jessica Neugebauer-Boscheck beginnen um 14:00 und 16:00 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Einblicke in Brodskys Werk

Die Ausstellung zeigt rund 100 Arbeiten des argentinischen Künstlers und Menschenrechtsaktivisten Marcelo Brodsky. Seine Werke thematisieren die Rekonstruktion von Erinnerungen und greifen historische wie gesellschaftliche Bewegungen auf.

Zu sehen sind unter anderem „1968 – das Feuer der Ideen“, „Afrika im Kampf um die Freiheit“, „Mandela“ und „Black Lives Matter“.

Bedeutung des Museumstages

Der Internationale Museumstag steht 2026 unter dem Motto „Museums uniting a divided world“. Museen in ganz Deutschland öffnen an diesem Tag ihre Türen, um ihre Rolle als Orte des Austauschs und der Verständigung zu betonen.

Das Motto unterstreicht die Bedeutung kultureller Einrichtungen in Zeiten globaler Herausforderungen und gesellschaftlicher Spannungen.

Kooperationen und Laufzeit

„Memory in Action: Marcelo Brodsky“ ist noch bis Sonntag, 28. Juni, im Kunsthaus Wiesbaden zu sehen. Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit „Mishpocha: The Art of Collaboration“ des Jüdischen Museums Frankfurt, der Heinrich-Böll-Stiftung Hessen, der Jüdischen Gemeinde Wiesbaden sowie im Rahmen der WDC 2026.

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