Vorfall

Eklat auf dem Fußballplatz: Queerfeindliche Beleidigungen gegen Spielerin in Klarenthal

Ein Fußballspiel in Wiesbaden-Klarenthal wurde von einem hässlichen Vorfall überschattet. Wie die Polizei mitteilte, kam es während der Partie zu massiven queerfeindlichen Beleidigungen gegen eine Spielerin. Da es sich um eine Tat mit politischem Hintergrund handeln könnte, hat der Staatsschutz die Ermittlungen übernommen.

Von: |Erschienen am: 11. Mai 2026 16:09|

Symbolfoto

Bei einem Fußballspiel am Samstag, 18. April, in Klarenthal kam es zu queerfeindlichen Beleidigungen. Eine 27-jährige Frau attackierte eine 25-jährige Spielerin mit einem Megafon – der Vorfall wurde der Polizei erst am 7. Mai bekannt.

Megafon-Beleidigungen während des Spiels

Zwischen etwa 18:00 und 19:45 Uhr beleidigte die Wiesbadenerin die Spielerin mit queerfeindlichen Äußerungen auf dem dortigen Fußballplatz in der Geschwister-Scholl-Straße. Der Einsatz des Megaphons machte den Angriff besonders öffentlich. Die Staatsanwaltschaft Wiesbaden hat die Ermittlungen aufgenommen.

LSBT*IQ-Ansprechstelle – Hilfe für Betroffene

Das Polizeipräsidium Westhessen bietet seit 2010 eine nebenamtliche LSBTIQ-Ansprechstelle für Opfer queerfeindlicher Straftaten. Kontakte: Polizeioberkommissarin Victoria Willich, Wachpolizist Alexandro Klimpel, Polizeihauptkommissar Florian Meerheim unter 0611 / 345 1516 oder rainbow.ppwh@polizei.hessen.de (Bürozeiten).

Die Stelle steht queeren Personen, Vereinen und Institutionen als vertrauensvolle Anlaufstelle zur Verfügung.

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